Als das Weihnachtsfest näher rückte, erhielten wir Geschenke und schickten sie auch. Der neunjährige Wowa sah in einer Zeitung ein Foto armer Waisen. "Schau, Mama", sagte er und zeigte das Bild seiner Mutter, "schau, einer der Waisen sieht aus wie ich... Mama, ich brauche keinen Weihnachtsbaum und keine Geschenke! Ich habe dich... Mama, lass uns das Geld, das du zurückgelegt hast, diesen einsamen Jungen schicken! Dürfen wir?" Der neunjährige Junge erkannte, dass Weihnachten nicht im Baum, nicht in seinen Dekorationen und nicht im Geschenk liegt. Er fühlte, dass der größte Reichtum für ein Kind die Familie, die Mutter ist. Die Waisen haben diesen Reichtum nicht. Aber zu ihnen wird am heiligen Weihnachtstag unseres Erlösers das größte Weihnachtsgeschenk kommen.
Quelle unbekannt, in: Nashi Dni Nr. 1955, 24 Dezember 2005