Im Hayden-Planetarium in New York wurde eine spezielle Weihnachtsshow durch ein zusätzliches Element bereichert. Ein riesiger Lutscherbaum wurde auf die Planetariumskuppel projiziert, umgeben von einem Horizont voller leuchtend bunter Spielzeuge, die zum Klang von „Jingle Bells“ lebendig wurden und herumtollten. Am Höhepunkt verblasste eine riesige Figur des Weihnachtsmanns in einem Schneesturm, und der Stern von Bethlehem brach durch in einen Himmel, der genau den Himmel Palästinas in der Nacht der Geburt Christi hervorrief. Der Designer dieser Show mag nicht erkannt haben, dass er damit dramatisch die höchste Weihnachtsbotschaft inszenierte, die unsere Welt verstehen muss: die Wiedergewinnung der verlorenen Bedeutung von Weihnachten. Dies ist nicht als Kritik am Weihnachtsmann gemeint; der Effekt muss die Herzen aller Kinder, die ihn sahen, erfreut haben, ohne ihrer Liebe zu Bethlehem Gewalt anzutun. Aber für Erwachsene ist es ein tragischer Verlust, „Jingle Bells“ an die Stelle von „Hark! the Herald Angels Sing“ zu setzen und einen Lutscherbaum an die Stelle der Krippe von Bethlehem. Der Instinkt ist richtig, diese Dinge im Licht des Weihnachtssterns verblassen zu lassen. Es geht um Gottes Menschwerdung, von der die Engel singen – Gott mit uns.
Robert E. Luccock in James W. Cox, The Minister's Manual: 1994, San Francisco: Harper Collins, 1993, S. 218
Quelle: https://www.sermonillustrations.com/a-z/c/christmas.htm#story_2