Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

O Sterne! Wie viel habt ihr in eurem Leben gesehen! Ihr habt freundlich gefunkelt, als die Krone der Schöpfung – der Mensch – aus der Hand des großen Schöpfers hervorging. Ihr wart Zeugen des großen Geheimnisses: der Erschaffung Evas aus der Rippe Adams. Ihr wünschtet dem ersten Paar Glück und langes Leben, aber euer Wunsch erfüllte sich nicht: Ihr saht sie, wie sie nach dem Sündenfall aus dem Paradies vertrieben wurden. Ihr saht ihre Nachkommen, die sich immer weiter vom Paradies entfernten. Ihr saht, wie sich die Blicke der Menschen allmählich vom Himmel abwandten und sich auf die Erde und ihre Interessen richteten; sie vergaßen den Himmel und die Sterne. Doch auf dieser sündigen Erde erklang das prophetische Wort über das Kommen des Messias – Christus: „Ein Stern geht auf aus Jakob“ (4. Mose 24:17). Seitdem richteten viele Männer Gottes ihre Blicke auf euch, Sterne, in Erwartung des Erscheinens dieses Morgensterns und des Anbruchs eines neuen Tages. Wie quälend war die Zeit des Wartens. „Wächter! Wie lange noch bis zum Morgen? Wächter! Wie lange noch bis zum Morgen? Der Wächter antwortet: Der Morgen naht, aber es ist noch Nacht“ (Jesaja 21:11-12). „Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen“ (Psalm 130:6). Doch endlich, im Osten, erstrahlt der verheißene Stern. Diejenigen, die warteten und zum Himmel schauten, sahen ihn zuerst. Aber wo ist der Messias? Wo ist der, der die Türen des Paradieses wieder öffnen wird, der selbst zur Tür wird? Der Stern verkündete nicht nur die Geburt des Erlösers, sondern führte die Wahrheit Suchenden zu der Krippe in Bethlehem. Wer zuerst kam, wissen wir: die Hirten und die Weisen aus dem Osten. Wie jubelten die Sterne in der Weihnachtsnacht, als sie die Lobgesänge der Engel hörten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!“ (Lukas 2:14). Wie sehr wollten sie vom Himmel herabsteigen, um den zu sehen, den „der Himmel und die Himmel der Himmel nicht fassen können“ (1. Könige 8:27), der nun in der Gestalt des Menschensohnes Fleisch geworden ist. Wie unähnlich war das neugeborene hilflose Kind dem Erstgeborenen, der einst von Gott in das Universum eingeführt wurde, als ihm alle Engel Gottes huldigten (Hebräer 1:6) „bei allgemeinem Jubel der Morgensterne, als alle Söhne Gottes (Engel) vor Freude jauchzten“ (Hiob 38:7). Das Geheimnis der göttlichen Vorsehung umgab die Krippe in Bethlehem. Es umgibt auch jetzt das ganze Universum, wo die vielfältige Weisheit Gottes, unsichtbar für das fleischliche Auge, die Braut – die Kirche – für den in Bethlehem geborenen eingeborenen Sohn Gottes schafft. Dieselben Sterne, die einst die Vertreibung des ersten Adams und Evas aus dem Paradies sahen, werden die Erfüllung der Eva gegebenen Verheißung sehen. Sie werden sehen, wie der „letzte Adam“ (1. Korinther 15:45) – der eingeborene Sohn Gottes – seine Braut – die Kirche – in das Paradies entrückt, die er mit dem Preis seines heiligen Blutes, seines Opfers, erworben hat (Apostelgeschichte 20:28). Wie sie einst den ersten Adam sagen hörten: „Das ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch“ (1. Mose 2:23), so werden sie ähnliche Worte aus dem Mund des letzten Adams hören, wenn er seine Braut vor dem Vater und seinen heiligen Engeln bekennt (Markus 8:38; Matthäus 5:30). Leser, wohin sind deine Blicke gerichtet? Auf der Erde wirst du nichts als Ungerechtigkeit, Kummer und Tränen sehen. Aber blicke zum Himmel: Der Stern von Bethlehem leuchtet schon lange und verkündet, dass Gott Wohlgefallen an den Menschen gefunden hat. Wohlgefallen an dir, nicht an deinen Sünden, nicht an deiner verdorbenen Natur, sondern an dir, als Krone seiner Schöpfung, die einst wegen des Vergehens des Schöpfers entthront wurde, aber nun durch das wunderbare Kind versöhnt ist, dessen Geburt wir feiern. Blicke zum Himmel: Dort leuchten die Sterne. Die Sterne rufen uns zu sich. Gott spricht: Dort ist das heilige Vaterland! Bewohner der Erde, o glaube und komm! Mit diesen Worten grüßen wir alle unsere lieben Leser, gratulieren zu diesem wunderbaren, hellen Fest und wünschen Frieden und Freude in Christus. K. Kok

K. Kok, in: Nashi Dni Nr. 1956, 31. Dezember 2005