Zu Beginn der Reformation kam Martin von Basel, Schweiz, zur Erkenntnis der Wahrheit. Er nahm Jesus als seinen Erlöser an. Aus Angst, seinen Freunden mitzuteilen, dass er nicht mehr an die vielen Unwahrheiten glaubte, die von seiner formalen Kirche gelehrt wurden, schrieb er diese Worte auf ein Pergamentblatt: „O barmherziger Christus, ich weiß, dass ich nur durch das Verdienst Deines Blutes gerettet werden kann. Heiliger Jesus, ich liebe Dich.“ Er entfernte einen Stein aus der Wand seiner Kammer und versteckte hinter dem Stein diese schönen Worte. Das Pergament wurde mehr als hundert Jahre später entdeckt.
Zur gleichen Zeit fand auch Martin Luther aus Wittenberg, Deutschland, die Wahrheit in Christus. Kühn bekannte er: „Mein Herr hat mich vor den Menschen bekannt: Ich werde nicht davor zurückschrecken, meinen Herrn vor Fürsten und Königen zu bekennen!“ Wir alle wissen, was folgte. Jeder hat gehört, was Martin Luther durch sein öffentliches Bekenntnis zu Christus erreicht hat. Im Gegensatz dazu kennt niemand Martin von Basel.
Wenn dein Leben Frucht tragen soll, können wir unsere Liebe zu Jesus nicht hinter einem Stein in der Wand verstecken (Röm. 10:9, 10).
The Christian Herald, Leadership, IV, 4, 1986