Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Früh am Morgen betrat eine junge Krankenschwester das Krankenzimmer und rief leise einen Namen aus ihrem Notizbuch. In der Ecke des Zimmers richtete sich ein junger, hübscher Mann auf seinem Bett auf. „Ich bin hier“, sagte er schwach. „Kommen Sie mit mir. Alles ist bereit für die Operation.“ Während sie den Flur entlanggingen, bemerkte das Mädchen plötzlich, dass auf der Stirn des jungen Mannes große Schweißperlen standen. „Was ist mit Ihnen? Bitte machen Sie sich keine Sorgen, alles wird gut“, sagte sie beruhigend. Doch der junge Mann antwortete mit zitternder Stimme: „Ich habe das Gefühl, dass die Operation mein Leben kosten wird. Sie wird erfolglos und die letzte sein...“ „Aber was sagen Sie da! Das ist doch keine komplizierte Operation. Machen Sie sich keine Sorgen. Wir haben sehr gute Ärzte.“ „Meine Intuition sagt mir das Gegenteil“, entgegnete der junge Mann mit einem krampfhaften Seufzer. Schon waren sie an den Türen des Operationssaals. Von innen hörte man das Klappern der vorbereiteten Instrumente und die Stimmen der Ärzte. Plötzlich stellte sich der junge Mann vor, dass er nicht vor den Türen des Operationssaals stand, sondern vor den Toren der Ewigkeit. Sein Herz begann verzweifelt zu schlagen. Er gab der Krankenschwester ein Zeichen mit der Hand, um anzuhalten. Der Schweiß lief ihm in Strömen über das Gesicht. „Ich möchte jetzt, wie der Räuber am Kreuz, zum ewigen Gott um Vergebung bitten...“ Er kniete sofort mitten im Flur vor den Türen des Operationssaals nieder. Seine Schultern zuckten. Durch Tränen und Schluchzen waren Worte der Reue und Bitten an Gott um Vergebung und Erbarmen zu hören...

Die Operation verlief tatsächlich mit tödlichem Ausgang. Diese junge Krankenschwester erzählte den gläubigen Bekannten von allem, was geschehen war, und die örtliche Kirche erfuhr davon. Und so zog der Trauerzug dahin. Ergreifend hallte der Gesang: „Wir stehen am Ufer der Erde...“ Und plötzlich rief jemand aus den Reihen derer, die dem Sarg folgten, laut aus: „Wie er es geschafft hat! Ach, wie er es rechtzeitig geschafft hat!..“ Ja, mein lieber ungeretteter Freund, er hat es geschafft. Gott sei Dank, er hat es geschafft! Er hat es geschafft, Buße zu tun und sich mit Gott zu versöhnen. Aber wie steht es um dich? Wo ist die Garantie, dass du diese wenigen Minuten zur Verfügung haben wirst und das Wissen, dass du an der Schwelle der Ewigkeit stehst?.. „Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils“, sagt das Wort Gottes (2Kor.6:2). Beeile dich, mein Freund, in das Buch des Lebens im Himmel eingetragen zu werden. Beeile dich, dich mit Ihm zu versöhnen!

A. Nagorny

A. Nagornyj, in: Nashi Dni Nr. 1913, 19. Februar 2005