Gesetze über Speisen und Getränke & Haushaltsprinzipien
1. Gesetze für das Wohnzimmer
Von den Tieren des Feldes und den Fischen des Meeres und allen Speisen, die in meinen Augen akzeptabel sind, dürft ihr essen, aber nicht im Wohnzimmer. Von den Tieren mit Hufen, gebraten oder zu Burgern verarbeitet, dürft ihr essen, aber nicht im Wohnzimmer. Von den Tieren mit gespaltenen Hufen, pur oder mit Käse, dürft ihr essen, aber nicht im Wohnzimmer. Von den Getreidearten, vom Mais und vom Weizen und vom Hafer und von allen Cerealien, die von leuchtender Farbe und unbekannter Herkunft sind, dürft ihr essen, aber nicht im Wohnzimmer. Von den gefrorenen Desserts und allen gefrorenen Nachspeisen dürft ihr essen, aber absolut nicht im Wohnzimmer. Von den Säften und anderen Getränken, ja, sogar von denen in Trinklernbechern, dürft ihr trinken, aber nicht im Wohnzimmer, noch dürft ihr solche dorthin tragen. In der Tat, wenn ihr den Ort erreicht, wo der Teppich des Wohnzimmers beginnt, dürft ihr dort keine Speisen oder Getränke zu euch nehmen. Aber wenn ihr krank seid und liegt und etwas schaut, dann dürft ihr im Wohnzimmer essen.
2. Gesetze am Tisch
Und wenn ihr in eurem Hochstuhl sitzt oder auf einem Stuhl, wie ihn eine größere Person benutzen könnte, haltet eure Beine und Füße unter euch, wie sie waren. Weder hebt eure Knie, noch legt eure Füße auf den Tisch, denn das ist mir ein Gräuel. Ja, selbst wenn ihr ein interessantes Pflaster zu zeigen habt, sind eure Füße auf dem Tisch ein Gräuel und verdienen Tadel. Trinkt eure Milch, wie sie euch gegeben wird, benutzt darauf weder Besteck, noch Gabel, noch Messer, noch Löffel, denn dafür sind sie nicht gedacht; wenn ihr eure Bauklötze in die Milch taucht und sie ableckt, werdet ihr weggeschickt. Wenn ihr getrunken habt, lasst den leeren Becher dann auf dem Tisch stehen und beißt nicht auf seinen Rand, um ihn mit euren Zähnen an euer Gesicht zu halten, um Geräusche zu machen, die wie eine Ente klingen; denn ihr werdet weggeschickt. Wenn ihr euer Essen kaut, haltet euren Mund geschlossen, bis ihr geschluckt habt, und öffnet ihn nicht, um eurem Bruder oder eurer Schwester zu zeigen, was darin ist; ich sage euch, tut es nicht, selbst wenn euer Bruder oder eure Schwester dasselbe zu euch getan hat. Esst nur euer Essen; esst nicht das, was kein Essen ist; noch packt den Tisch mit euren Kiefern, noch benutzt das Tischtuch, um eure Lippen abzuwischen. Ich sage euch noch einmal, berührt es nicht, sondern lasst es, wie es ist. Und obwohl euer Karottenstück tatsächlich einem Stift ähnelt, malt nicht damit auf den Tisch, selbst nicht zum Spaß, denn wir tun das nicht, deshalb. Und obwohl die Brokkolistücke sehr kleinen Bäumen ähneln, stellt sie nicht aufrecht, um einen Wald zu machen, denn wir tun das nicht, deshalb. Sitzt so, wie ich es euch gesagt habe, und lehnt euch nicht zur einen oder anderen Seite, noch rutscht herunter, bis ihr fast weggerutscht seid. Hört auf mich; denn wenn ihr so sitzt, wird euer Haar in den Sirup geraten. Und siehe, wie ich gesagt habe, es ist geschehen.
3. Gesetze über Dessert
Denn wir unterscheiden zwischen dem Teller, der unrein ist, und dem Teller, der rein ist, indem wir zuerst sagen, wenn der Teller rein ist, dann sollt ihr Dessert haben. Aber von dem unreinen Teller sind die Gesetze diese: Wenn ihr das meiste eures Fleisches gegessen habt und zwei Bissen eurer Erbsen, wobei jeder Bissen aus nicht weniger als drei Erbsen besteht, oder insgesamt sechs Erbsen, gegessen, wo ich es sehen.
Quelle: https://www.sermonsearch.com/sermon-illustrations/3162/lamentations-of-the-father/