Edward Schieffelin, der Bergmann, der Tombstone, Arizona, entdeckte und vor zwanzig Jahren immens wohlhabend war, starb allein in einer kleinen Blockhütte, ohne Freunde oder Geld, in den Bergen von Oregon. Er war ein Mann von großer Energie und herrlichem Mut und war einst Millionär, doch verstreute er seinen Reichtum auf unbeständige Weise, bis ihn das Alter in Armut fand. Viele tun dasselbe auf geistliche Weise. In der Jugend sind sie durch geistlichen Reichtum bereichert, der ihnen in einem christlichen Zuhause und im reichen Glauben gottesfürchtiger Eltern und christlicher Erziehung zuteil wird. Glaube, Hoffnung und Liebe, mit all ihren Tugenden, sind bereit, in ihren Charakter eingebaut zu werden und sie mit einem fürstlichen geistlichen Vermögen auszustatten. Doch diese werden für glitzernde weltliche Vergnügungen oder Ambitionen vergeudet, die in ihren Händen zu Asche werden und sie am Ende geistlich bankrott zurücklassen. Der geistliche Bankrott ist der hoffnungsloseste von allen, denn „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele verliert?“
Quelle unbekannt