Sergeant Kenneth E. Neu war in der US-Luftlandeeinheit in Deutschland stationiert, wo die Fallschirmabwurfzone neben einer Mercedes-Benz-Teststrecke lag. An einem windigen Tag blies eine Windböe seinen Fallschirm über die Strecke. Da er wusste, wie hart eine Landung auf Asphalt sein kann, bereitete er sich darauf vor, landete und überprüfte, ob er sich Knochen gebrochen hatte. Erstaunlicherweise war er unverletzt.
Plötzlich blähte der Wind Neus Fallschirm auf und begann, ihn die Strecke entlang zu ziehen. Er löste die Kappe des Fallschirms und schaute gerade rechtzeitig auf, um ein Auto auf sich zurasen zu sehen. Schnell handelnd, packte er seinen Schirm und rannte an den Rand der Strecke. Außer Atem, aber unverletzt, dachte er: „Wie viel Glück kann man haben?“
Erleichtert drehte er sich um, trat in ein Erdhörnchenloch und verstauchte sich den Knöchel.
Today in the Word, 19. März 1995