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Ein Mensch kann Liebe, Glauben und Hoffnung vortäuschen, aber es ist sehr schwer, Demut zu fälschen. Man erkennt schnell falsche Demut. Im Osten, unter den Arabern, gibt es ein Sprichwort: Wenn Unkraut und Weizen wachsen, zeigt sich, welches Gott gesegnet hat. Die Ähren, die Gott gesegnet hat, neigen ihre Köpfe und erkennen jedes Korn an, und je fruchtbarer sie sind, desto tiefer neigen sie sich. Das Unkraut, das Gott als Fluch gesandt hat, erhebt seine Köpfe hoch über den Weizen, aber es bringt nur Böses hervor. Ich habe einen Birnbaum auf meiner Farm, der sehr schön ist; er scheint einer der schönsten Bäume auf meinem Grundstück zu sein. Jeder Ast streckt sich zum Licht und steht fast wie eine Wachskerze, aber ich bekomme nie Früchte von ihm. Ich habe einen anderen Baum, der letztes Jahr so voller Früchte war, dass die Äste fast den Boden berührten. Wenn wir uns nur tief genug demütigen, meine Freunde, wird Gott jeden von uns zu Seiner Ehre gebrauchen. 'Wie die Lerche, die am höchsten fliegt, ihr Nest am niedrigsten baut; wie die Nachtigall, die so süß singt, im Schatten singt, wenn alles ruht; wie die Äste, die am meisten mit Früchten beladen sind, sich am tiefsten neigen; wie das Schiff, das am meisten beladen ist, am tiefsten im Wasser sinkt; so sind die heiligsten Christen die demütigsten.' Die London Times erzählte vor einigen Jahren die Geschichte einer Petition, die zur Unterschrift zirkulierte. Es war eine Zeit großer Aufregung, und diese Petition sollte großen Einfluss im House of Lords haben; aber ein Wort fehlte. Statt 'Wir bitten demütig' hieß es 'Wir bitten'. So wurde sie abgelehnt. Meine Freunde, wenn wir einen Appell an den Gott des Himmels richten wollen, müssen wir uns demütigen; und wenn wir uns vor dem Herrn demütigen, werden wir nicht enttäuscht werden.

D. L. Moody, ANECDOTES, INCIDENTS ^ND ILLUSTRATIONS