Dr. Stradling wirft ein interessantes Licht auf die Kapuzenschlange. Er sagt, dass die Kapuzen der Schlangen zweifellos von der Natur als Einschüchterungswaffen gedacht waren, denn wenn sie plötzlich geöffnet werden, wie es während der Aufregung eines Kampfes geschieht, verleihen sie ihren Besitzern eine scheinbare und beeindruckende Vergrößerung. Doch die Kapuzen, die in der Geschichte der Schlangen einst so nützlich waren, sind nun so stark vergrößert, dass sie zur Auslöschung ihrer Besitzer führen können. Während eines Kampfes leidet die Kapuzenschlange beim Angriff auf ihren Feind unter der ausgestreckten und schweren Kapuze — sie verliert das Gleichgewicht und kippt nach vorne. Ihre Angreifer — der Mungo und einige Vögel insbesondere — ergreifen sie, wenn sie am Boden liegt, und reißen ihr den Nacken auf, um sie schnell zu töten. Dr. Stradling erzählt eine amüsante Geschichte von einer Kobra, die ihren Kopf in eine Keksdose steckte, um eine Maus zu fangen, die sich an Makronen labte. Die rauen Seiten der Dose reizten die Kobra so sehr, dass sie unwillkürlich ihre Kapuze ausdehnte und folglich ihren Kopf nicht mehr aus ihrem Blechgefängnis entfernen konnte. Am nächsten Morgen in dieser misslichen Lage gefunden, wurde sie sicher und schnell getötet. Viele Männer und Frauen leiden auf ähnliche Weise. Ein Mensch ohne die Fähigkeit, zornig oder empört zu sein, wäre nicht vollständig; aber Zorn erweist sich oft als der Untergang eines Menschen, wie es bei dieser Kobra der Fall war, indem er ihm seinen gewöhnlichen Verstand und seine Fähigkeiten zur Selbstverteidigung raubt.
Quelle unbekannt