Die Geburt Jesu Christi wurde durch das Erscheinen eines außergewöhnlichen Sterns gekennzeichnet. Dies war kein natürliches Phänomen, sondern ein Wunder. Die Weisen aus dem Osten sahen in ihm eine himmlische Herrlichkeit, die von der Geburt eines außergewöhnlichen Königs sprach. Seine Besonderheit lag auch darin, dass er sie nach Bethlehem führte. Als die Weisen den Stern sahen, zweifelten sie nicht, offenbar kannten sie die Prophezeiungen, dass der König der Juden geboren worden war. Sie gingen mit der direkten Frage in den Palast des Herodes: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen“ (Mt 2,2). Herodes fürchtete um seinen Thron. Doch der Herr beanspruchte nicht den Thron der irdischen Könige. Er sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh 18,36). Nach der Anbetung des Kindes gingen die Weisen einen anderen Weg. Der Herr offenbarte ihnen, dass sie nicht zu Herodes zurückkehren sollten. Deshalb sollten auch wir, wenn wir einen neuen Weg eingeschlagen haben, nicht auf den alten zurückkehren. Die Weisen wurden durch den Stern zum geborenen Kind geführt. Heute ist unser Stern das Wort Gottes. Die genaue Kenntnis des Wortes Gottes wird uns zu Christus führen. „Und ihr tut gut daran, dass ihr euch daran haltet wie an ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht“ (2 Petr 1,19).
Ruslan Barko, in: Nashi Dni