Es wird von einem interessanten Vorfall berichtet, der sich in Nowosibirsk während der Zeit der offenen atheistischen Kampagnen ereignete. In einem Klub wurde ein sogenannter „Gerichtshof über Gott“ abgehalten. Es gab Richter, Ankläger, Zeugen – alles, was zu einem Gericht gehört. Und wie zu erwarten war, wurde ein Todesurteil gefällt. In diesem Moment stand jemand aus dem Publikum auf und fragte: „Wo ist der Angeklagte? Wenn Er nicht da ist und nicht existiert, warum dann diese Komödie? Und wenn Er existiert, wer sind wir, dass wir Ihn richten?“ Diese Frage brachte alle in Verlegenheit. Bei vielen erwachte das Gewissen. Man musste eine Antwort finden, aber es gab keine. Die Antwort war Schweigen und der schiefe Blick des Anführers der Atheisten. Möge der Herr den Atheisten Erweckung schenken!
Nashi Dni Nr. 1917, 19. März 2005