Elizabeth Elliot erzählt von zwei Abenteurern, die bei ihr vorbeikamen, voll beladen mit Ausrüstung für den Regenwald östlich der Anden. Sie suchten keinen Rat, sondern nur ein paar Sätze, um mit den Indianern zu sprechen. Sie schreibt: „Manchmal kommen wir zu Gott wie die beiden Abenteurer zu mir – selbstsicher und, wie wir denken, gut informiert und gut ausgerüstet. Aber ist es uns in den Sinn gekommen, dass bei all unserem angesammelten Zeug etwas fehlt?“ Sie schlägt vor, dass wir oft zu wenig von Gott erbitten. „Wir wissen, was wir brauchen – eine Ja- oder Nein-Antwort, bitte, auf eine einfache Frage. Oder vielleicht ein Wegweiser. Etwas Schnelles und Einfaches, das den Weg zeigt. Was wir wirklich haben sollten, ist der Führer selbst. Karten, Wegweiser, ein paar nützliche Sätze sind Dinge, aber unendlich besser ist jemand, der schon dort war und den Weg kennt.“
Elizabeth Elliot, A Slow and Certain Light