Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Ich sehe, mein Häuschen steht an einer Wegkreuzung. Links ein Wäldchen, rechts reift der Roggen. Ich sehe: Am Abend kommt ein Wanderer zum Haus, möchte wieder um eine Übernachtung bitten. Im Haus gibt es drei saubere, gemütliche Zimmer, der Mann und das Kind dösen im Sessel. Nein, ich werde dir die Tür nicht öffnen, Wanderer, obwohl die stürmische Nacht naht. Dein Mantel riecht nach Wermut und Straßenstaub, deine Schuhe sind abgenutzt. Ich schaue vorsichtig aus dem Fenster: Wer schließt das Tor hinter sich? Gott! Wie wunderbar und traurig ist dieses Antlitz! Die Augen leuchten wie blaue Sterne! Und auf den Handflächen... tiefe Narben! Rufen! Ihn einholen! – Doch es ist zu spät. Der Donner grollte, die Bäume rauschten, mit Lärm stürzten zornige Tropfen herab... Lange leuchteten in der Ferne Diademe, goldgewebte königliche Gewänder... War es Wirklichkeit? Ein Traum? Ich warte. Vielleicht klopft Er wieder an die Tür... Viele Winter und Frühlinge sind seitdem vergangen. Im Haus schlafen alle. Doch ich kann nicht schlafen, nicht schlafen...

Irina Koloshina, in: Nashi Dni Nr. 1898, 6. November 2004