Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Ein Blinder saß am Wegesrand und rief: 'Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner.' Jesus antwortete: 'Geh, dein Glaube hat dich gerettet.' Die Geschichte dieses Blinden zeigt das Elend des Sünders und sein wunderbares Heil. Vor unseren Augen liegt unbeschreibliches Elend und unaussprechliches Glück. Betrachten wir diese Geschichte und sehen wir zunächst das große Elend. Das Unglück kam nicht allein, es hatte ein Kreuz mit vier Enden, die das Elend des Sünders symbolisieren. Er war blind, sah weder sein jämmerliches Gesicht noch seinen Retter. Er war auch arm und konnte sein elendes Dasein nur durch Almosen fristen. Er war verlassen und hatte keine Freunde; nicht einmal einen Führer hatte er. Er war obdachlos, saß am Wegesrand, ohne Zuhause. In einer solchen Lage befindet sich auch der Sünder. So elend hat uns die Sünde gemacht.

Dann sehen wir seine jämmerliche Beschäftigung, sein Betteln. Ein Bettler hat keine wertvollen Dinge, nur Kupfermünzen, die ihm für seine dringendsten Bedürfnisse gegeben werden. Der Sünder bittet um Almosen von seinem Verstand, von der Wissenschaft, von seinen guten Taten, dann von weltlichem Ruhm, von Vergnügungen oder sogar von den Begierden der Sinne und des Fleisches in seinem sündhaften Leben. Mancher bittet gerne um Almosen von äußerem Gottesdienst und christlichen Formen. Aber er erhält nichts wirklich Wertvolles, nur abgenutzte Kupfermünzen.

Doch diese Geschichte zeigt uns auch, dass dieser Blinde sein jämmerliches Dasein erkannte und sein Verlangen ging weiter als nur bis zum Betteln.

V.E. Biderwolf, in: Nashi Dni Nr. 1912, 12. Februar 2005