Stellen wir uns einen dunklen Keller vor, in dem sich ein Vater befindet, während sein Sohn oben steht. Der Vater ruft seinen Sohn zu sich, aber der Junge hat Angst zu springen und sich zu verletzen. Der Vater ermutigt ihn: „Fürchte dich nicht, mein Sohn. Spring, ich werde dich auffangen!“ Der Sohn sieht seinen Vater nicht, nur die dunkle Tiefe des Kellers, und zögert: „Papa! Aber ich sehe dich nicht!“ „Doch ich sehe dich“, beruhigt ihn der Vater, „und du wirst sehen, dass ich dich auffange. Spring!“ Der Junge hört die liebevolle Stimme seines Vaters und springt in den dunklen Keller, direkt in die unsichtbaren Arme seines liebenden Vaters... Das ist Vertrauen in den Vater! Oh, wenn doch Christen, die Kinder Gottes, ihrem himmlischen Vater ebenso vertrauen würden! Wie viel glücklicher wären sie: Sie hätten keine Angst, würden sich nicht um die unverständliche Dunkelheit sorgen, sich nicht allein fühlen und in den sicheren Händen Gottes ruhen!
Nashi Dni Nr. 1766, 16. März 2002