Ein Mann betrat eine Bar, kaufte ein Glas Bier und warf es sofort dem Barkeeper ins Gesicht. Schnell griff er nach einer Serviette, half dem Barkeeper, sein Gesicht zu trocknen, und entschuldigte sich mit großem Bedauern. "Es tut mir so leid", sagte er. "Ich habe diesen Zwang, das zu tun. Ich kämpfe dagegen an, aber ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll." "Sie sollten besser etwas gegen Ihr Problem unternehmen", erwiderte der Barkeeper. "Sie können sicher sein, dass ich mich an Sie erinnern werde und Ihnen nie wieder ein Getränk serviere, bis Sie Hilfe bekommen." Es vergingen Monate, bevor der Mann dem Barkeeper wieder gegenüberstand. Als er um ein Bier bat, lehnte der Barkeeper ab. Dann erklärte der Mann, dass er einen Psychiater aufgesucht habe und sein Problem gelöst sei. Überzeugt, dass es nun in Ordnung sei, ihm zu dienen, schenkte der Barkeeper ihm ein Getränk ein. Der Mann nahm das Glas und spritzte das Bier in das erstaunte Gesicht des Barkeepers. "Ich dachte, Sie seien geheilt", schrie der schockierte Barkeeper. "Das bin ich", sagte der Mann. "Ich mache es immer noch, aber ich fühle mich nicht mehr schuldig dabei."
Charles Sell, Unfinished Business, Multnomah, 1989, S. 223
Quelle: https://www.sermonsearch.com/sermon-illustrations/2971/dont-feel-guilty/