Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Manchmal gibt es Momente in unserem Leben, über die wir uns schämen und die wir nur ungern anderen Menschen gestehen. Es sind jene Augenblicke, in denen Gott unseren Stolz bricht und auf unser „reines“ Gewissen einwirkt. Wir führten ein Lager in einem Kinderheim durch, in dem es eine Gruppe von behinderten und geistig zurückgebliebenen Kindern gab, viele von ihnen mit Down-Syndrom. Die Arbeit mit solchen Kindern war sehr anstrengend: Es erforderte viel geistige und körperliche Kraft sowie Liebe und Barmherzigkeit. Auch die Lebensumstände waren nicht leicht: Es fehlte an den einfachsten Annehmlichkeiten, und manchmal gab es keine Möglichkeit, sich auszuruhen, zu waschen oder Wäsche zu waschen. Gegen Ende der Freizeit wurden wir von den Kindern sehr müde; die Kräfte schienen irgendwo zu verschwinden, und es fühlte sich an, als würden wir jeden Moment zerbrechen und erschöpfen. Eines Tages gelang es mir, etwas freie Zeit zu finden, und ich hatte die Möglichkeit, mich frisch zu machen. Nach dem Duschen und dem Anziehen meines letzten sauberen Pullovers saß ich im Speisesaal beim Mittagessen. Ein Mädchen – ein Down-Kind – kam zu mir. Sie war sehr schmutzig, ihr Gesicht und ihre Kleidung waren mit etwas sehr Unangenehmem beschmutzt, aus ihrem Mund lief Speichel. Von ihr ging ein schrecklicher Geruch aus, und ihr ganzes Aussehen war abstoßend. Das Mädchen freute sich, als sie mich sah, streckte die Arme aus und schmiegte sich an mich. Und ich? Freute ich mich, als ich sie auf mich zukommen sah? Nein. Was war in meiner Seele, als sie mich umarmte? „Na toll, jetzt macht sie meinen letzten sauberen Pullover wieder schmutzig. Wo werde ich ihn waschen?“ dachte ich. Ich umarmte das Mädchen widerwillig, und da kamen mir die Worte eines Menschen in den Sinn: „Denk daran, wie abscheulich unsere Sünden rochen, als Jesus auf die Erde kam, um uns zu retten. Er lebte mitten unter unseren abscheulichen Sünden, die Ihm verhasst waren, aber Er nahm sie auf sich und trug sie ans Kreuz!“ Mein Herz wurde plötzlich von schmerzlicher Pein durchbohrt: Ich erinnerte mich an Gottes Liebe zu mir. Er hat mich nicht abgestoßen, sich nicht von mir abgewandt. Warum? Er liebte mich so, wie ich damals war, mit all meinen Fehlern und Sünden. Herr! Vergib mir! Als Du Dich mir zum ersten Mal genähert und mich umarmt hast, wie schrecklich waren meine Sünden, welch abscheulichen Geruch sie verströmten... Danke, Herr, für Deine Liebe! Ich umarmte das Mädchen fest, drückte sie an mich und hielt sie lange auf meinen Knien. Ich und meine Liebe, die ein wenig der Liebe Gottes ähnlich geworden war – das war alles, was sie hatte... Алла Куксенко

Alla Kuksenko, in: Nashi Dni Nr. 1770, 13. April 2002