Es war März 2020, und alles schien völlig normal – bis es das nicht mehr war. Innerhalb weniger Tage änderte sich der Rhythmus des Gemeindelebens vollständig. Die Ankündigung des Gouverneurs kam: Kalifornien wurde heruntergefahren. Gottesdienste wurden online abgehalten. Studenten gingen nach Hause. Die Spenden wurden unsicher. Die stille Frage in den Köpfen aller Leiter war dieselbe: Wie lange können wir das durchhalten? In dieser Woche saß ich in einem Meeting, in dem jemand zu husten begann. Es war die erste Woche von COVID, und plötzlich fühlten sich die Schlagzeilen persönlich an. „Fünfzehn Tage, um die Ausbreitung zu verlangsamen“ wurden zu Monaten der Störung. Was wir dachten, schnell vorübergehen würde, dehnte sich auf drei lange Jahre voller Anpassungen und Lektionen aus, von denen wir nicht wussten, dass wir sie brauchten. Und doch – durch all das – blieb Gott treu. Wenn uns die Pandemie etwas gelehrt hat, dann, dass treue Verwaltung am hellsten leuchtet, wenn das Unerwartete eintritt. Wenn ich an biblische Resilienz denke, denke ich an Joseph. In Genesis 41 befindet er sich an einem dunklen Ort – eingesperrt, vergessen und zu Unrecht beschuldigt. Aber genau in dieser Wartezeit bereitete Gott ihn darauf vor, durch die Krise zu führen. Der Traum des Pharaos von sieben Jahren Überfluss, gefolgt von sieben Jahren Hungersnot, muss erschreckend gewirkt haben. Doch Joseph geriet nicht in Panik. Er plante. Er baute Systeme auf. Er lagerte Getreide. Und als die Hungersnot kam, hatte Ägypten Brot. „Siehe, es kommen sieben Jahre großen Überflusses im ganzen Land Ägypten; und danach werden sieben Jahre Hungersnot kommen.“ – Genesis 41:29–30 Josephs Geschichte erinnert uns daran, dass Gott oft stille, unsichtbare Zeiten nutzt, um uns auf öffentliche Verantwortung vorzubereiten. Vorbereitung in Frieden positioniert uns für Stärke in der Krise.
Josephs Blaupause für Krisenmanagement
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