Es ist erstaunlich, wie schnell sich das Leben ändern kann. Wir leben in einer schnelllebigen Welt, und das Leben, das wir führen, kann sehr unvorhersehbar sein. Umstände können sich ändern, Menschen können sich ändern, und natürlich wissen wir alle, wie schnell sich das Wetter ändern kann. Mit plötzlichen Veränderungen kommt oft ein Gefühl der Unsicherheit oder Unsicherheit. Die meisten Menschen mögen es, wenn die Dinge gleich bleiben und sie wissen, was sie erwartet. Wenn Umstände oder Menschen unsere Welt erschüttern, machen wir uns oft Sorgen und ärgern uns, oder – noch schlimmer – wir werden wütend und unglücklich. Wahrscheinlich hat niemand jemals eine größere Veränderung erlebt als Jesus auf dem Weg zum Kreuz. Nur eine Woche zuvor, als er in die Stadt Jerusalem einzog, geschah dies unter dem Applaus und den Ehrenbezeugungen der Menschen. Die Menschen warfen Palmzweige vor Jesus nieder, um seine Königswürde anzuerkennen, und sie drängten darauf, ihn zum König zu machen. Sie taten dies, weil Jesus sie mit Brot gespeist, Wunder unter ihnen vollbracht hatte und sie die Erwartung hatten, dass er ihr König werden und sie von der römischen Herrschaft befreien würde. Doch als Jesus klar machte, dass er nicht gekommen war, um ein militärischer Befreier zu sein, und dass er eine andere Art der Befreiung beabsichtigte, änderte sich alles in einem Augenblick. Die wankelmütige Menge wandte sich von Jesus ab, und die religiösen Führer nutzten diese Gelegenheit, um ihn zu verleumden und falsch zu beschuldigen. Ein Plan wurde in Gang gesetzt, um Jesus zu verraten und von der römischen Regierung gewaltsam festnehmen zu lassen. In den Köpfen der Menschen ging Jesus in sehr kurzer Zeit vom potenziellen König zum gekreuzigten Verbrecher über. Seine Welt und Erfahrung änderten sich auf unglaublich schnelle und erstaunliche Weise. Doch inmitten solcher Veränderungen blieb Jesus selbst unverändert. Er hatte seinen Geist fest darauf gerichtet, den Willen seines Vaters zu erfüllen, und sein Herz gegenüber der wankelmütigen Menge wankte nie. Er liebte sie, als sie ihn als Helden betrachteten, und er liebte sie, als sie ihn verunglimpften und verließen. Jesus ließ nicht zu, dass das, was außen geschah, sein Herz negativ beeinflusste. Er vertraute so sehr auf die Vorsehung und Liebe seines himmlischen Vaters, dass er sich nie um die Veränderungen um ihn herum sorgte. Seine Sicherheit fand er in den Verheißungen und dem Plan seines himmlischen Vaters, und sein Herz und seine Einstellung wurden nicht von einer sich verändernden Welt beeinflusst. Wir können eine große Lektion von Jesus während dieser Woche unglaublicher Veränderungen lernen: Auch wenn sich die Welt um uns herum verändert, sollten unser Glaube und Vertrauen in Gott es nicht tun. Wenn wir zu viel Wert oder Priorität auf die Dinge dieser Welt legen, wird unser Herz beunruhigt sein, wenn sich diese Dinge ändern. Aber wenn unser Herz und unsere Zuneigung auf Gott und die Dinge der Ewigkeit gerichtet sind, wird die sich verändernde Welt wenig Einfluss auf uns haben. Wir werden in der Lage sein, eine standhafte Freude, eine positive Haltung und ein gefestigtes Vertrauen zu bewahren, selbst wenn sich die Dinge um uns herum ändern. Die Wahrheit ist, dass sich unsere Welt in einem Moment ändern kann, aber unser Gott und seine Absichten für uns tun es nie. Er wacht immer über uns, kümmert sich tief um uns, und er verspricht, uns niemals zu verlassen oder zu versäumen. Weil Gott beständig und sicher ist, können wir es auch sein. Das ist eine wichtige Lektion, die wir aus den letzten Tagen Jesu auf dieser Erde mitnehmen können.
Dr. Paul Chappell
Quelle: https://ministry127.com/christian-living/trusting-god-in-a-changing-world