Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

In einer Zeit, in der jemand aus einer Position von Stärke und Macht heraus dreist Ansprüche auf unsere Kinder erhebt, geben wir, zurückweichend, dieser unrechtmäßigen Vereinbarung nach. Und vielleicht kümmert es viele schon überhaupt nicht mehr, dass wir auf diese Weise das Wichtigste und Kostbarste für uns verlieren – unsere Kinder. Der junge Mann, von dem wir zu Beginn gesprochen haben, berichtete von seinen Erfahrungen, wie die Öffentlichkeit versucht, ihre Beziehungen zu den Kindern in seinem persönlichen Bereich zu beeinflussen. Wie es in amerikanischen Kirchen überall üblich ist und inzwischen auch in russischen nicht selten praktiziert wird, werden die Kinder während des Gottesdienstes von ihren Eltern getrennt. Als ihre erste Tochter geboren wurde, nahmen sie sie von ihren ersten Lebenstagen an mit zu den christlichen Versammlungen. Es ist nicht schwer zu erraten, dass sie sofort unter die verstärkte Aufsicht des Bruders im Dienst gerieten. Als er auf sie zukam, bot er ihnen mit breitem Lächeln und großer Gefälligkeit seine Hilfe bei der Betreuung ihrer kleinen Tochter an und schlug vor, sie in einen Klassenraum zu bringen, wo unter der Aufsicht einer modern aussehenden Erzieherin noch viele andere Kinder wie sie waren. Doch der Vater ließ sich trotz der um ihn herum geschürten Atmosphäre kirchlicher Ordnung nicht einschüchtern und lehnte ein solches, auf den ersten Blick verlockendes Angebot sofort ab. Er lehnte es auch beim nächsten und bei den folgenden Malen ab, als der Pastor der Kirche ihm ebenso aufdringlich und süßlich mit einem ähnlichen Vorschlag entgegentrat. Nach einiger Zeit, offenbar daran gewöhnt oder einfach ermüdet, ließen die Diener von solchen Angeboten ab. Und die Mitglieder der amerikanischen Kirche konnten bei ihren Gottesdiensten wieder ein gewöhnliches Kind sehen! Mehr noch, sie konnten im Leben noch einmal mit eigenen Augen davon überzeugt werden, dass ein Kind in der Lage ist, die ganze gottesdienstliche Versammlung zusammen mit seinen Eltern auszuhalten und dabei niemanden im Geringsten zu stören. „Jetzt“, erzählte der Bruder, „habe ich schon Nachfolger, aber am Anfang war es ziemlich schwierig.“ Gott sei Dank, dass dieser junge Initiator genug Weisheit und Kraft hatte, um das in seinem persönlichen Bereich Zerstörte wiederherzustellen. Als ich ihm zuhörte, dankte ich im Stillen Gott dafür, dass Er durch den Heiligen Geist Seine auserwählten Kinder dazu ermahnt, das heilige Gebot zu erfüllen, das den Eltern in Bezug auf ihre Kinder gegeben wurde. Die Sorge um die Kinder muss bei allen Eltern ohne Ausnahme immer an erster Stelle stehen, besonders aber bei Christen. Vielleicht erscheint es verlockend und bequem, sie auf fremde Schultern abzuwälzen; doch merkt euch: Niemand in dieser Welt wird euch irgendeinen Dienst kostenlos erweisen. Hinter jedem solchen Angebot verbirgt sich ein hinterhältiger Handel, der die Seelen derer zugrunde richten kann, „deren Engel allezeit das Angesicht Gottes schauen“ (Mt. 18,10). Wo immer wir auch sind und womit wir uns auch beschäftigen, wir sind einfach verpflichtet, niemals die Kontrolle über unsere Kinder zu verlieren.

Nashi Dni Nr. 1874, 8. Mai 2004