Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

In einer seiner Erzählungen beschreibt der amerikanische Schriftsteller O. Henry einen Traum, in dem er das Jüngste Gericht über eine Sünderin sah. Ein Mädchen, das ohne elterliche Aufsicht in einem der armen Stadtviertel der Stadt aufwuchs, verfiel dem Alkohol, tötete aus Eifersucht ihren Verlobten und nahm sich dann das Leben. Nach der Anhörung ihres Falls verkündete der Gerichtsdiener in Engelsgestalt das Urteil: „Freigesprochen! In diesem Fall sollte jedoch ein rothaariger, unrasiert und ungepflegt aussehender Mann verhaftet und vor Gericht gestellt werden, der in Socken am Fenster sitzt und Zeitung liest, während seine Kinder allein auf dem Bürgersteig spielen.“ Die Botschaft des Schriftstellers ist klar: Die Schuld und Verantwortung für die Sünden der Kinder liegt auch bei ihren Eltern, denn Egoismus, Hartherzigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Kindern führen immer zu Tragödien. Zuerst ist es die Tragödie eines Kindes, das ohne elterliche Liebe und Fürsorge aufwächst, dann ist es die Tragödie des Unverständnisses zwischen den Generationen nahestehender Menschen.

Nashi Dni Nr. 1765, 9. März 2002