Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Eines Nachts wurde ich von Schlaflosigkeit geplagt. Gedanken an menschliche Ungerechtigkeit überfluteten mein Herz. Bitterer Groll erhob sein Haupt, und die Liebe, die „alles zudeckt“ (Sprüche 10:12), fand ich nicht in meinem Herzen. Es schien mir, dass die Ungerechtigkeit so schreiend war, dass es unmöglich war, sie zu vergessen. Da stand ich von meinem Bett auf und wandte mich im Gebet an den Herrn. Ich erinnerte mich daran, was mein Herr auf dem Weg nach Golgatha und am Kreuz erlitten hatte. Der Heilige Geist begann in mir zu wirken, und bald konnte ich das Böse, das meine Seele beunruhigte, dem Vergessen übergeben. Ich grub in Gedanken ein Grab und legte den Groll hinein, der mich beunruhigte, und bedeckte das Grab mit Sand. Dieses Grab schmückte ich in Gedanken mit Rosen und Vergissmeinnicht und übergab es dem Vergessen. Danach schlief ich ruhig ein. Die Wunde heilte. Möge eine Narbe geblieben sein, aber sie stört mich nicht. Die Liebe hat alles zugedeckt. Liebe ist das erste und wichtigste Gefühl, das unser Verhältnis zu Gott prägt. Liebe, die nicht vergeben kann, ist eine künstliche Rose, eine Kerze ohne Flamme.

Nashi Dni Nr. 1907, 8. Januar 2005