Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

„Juble laut, Tochter Zion, jauchze, Tochter Jerusalem: Siehe, dein König kommt zu dir, gerecht und rettend, demütig, reitend auf einer Eselin und auf einem jungen Esel, dem Sohn einer Lasttierin.“ (Sacharja 9,9).

Könige reiten normalerweise auf prächtigen Pferden, geschmückt mit goldener und silberner Zaumung. Doch Jesus befahl seinen Jüngern vor dem Passahfest, in die Stadt zu gehen und einen Esel zu holen. Er, der König aller Könige, ritt auf einem Esel in Jerusalem ein.

Unter den Menschen gibt es eine Legende über den Esel. Eines Tages ging der Esel zum Schöpfer der Tiere und beklagte sich:

– Keines der Tiere wird so verspottet wie ich. Sogar Kinder lachen über mich, verwenden meinen Namen als Schimpfwort und zeichnen meinen Kopf mit langen Ohren. Womit habe ich eine solche Behandlung verdient? Ich trage die schwersten Lasten, gehe auf steilen Pfaden in den Bergen, wo kein Pferd gehen kann. Mein Cousin, das Pferd, wird von allen geliebt. Man legt ihm schönes Zaumzeug an, es bekommt nahrhaftes Futter, während ich nur Stroh und Dornen bekomme. Kein Wunder, dass mir die Geduld fehlt und ich störrisch bin.

Gott schaute liebevoll auf das graue Tier und sagte:

– Es ist wahr, dass die Menschen dich schlecht behandeln, aber Ich beurteile dich anders. Warte ab, du wirst zufrieden sein!

Es verging viel Zeit, und Gott sandte seinen Sohn auf die Erde. Maria und Josef suchten vergeblich eine Unterkunft in Bethlehem. In einem Schuppen fanden sie schließlich eine Bleibe für die Nacht. Maria wickelte den neugeborenen Jesus ein, denn es war im Stall kalt für das zarte Kind.

Eines Nachts befahl ein Engel Josef, mit seiner Frau und dem Kind so schnell wie möglich aus Bethlehem zu fliehen, weil Herodes das Kind töten wollte. Josef setzte Maria mit dem Kind auf einen Esel, und das gute Tier trug seine kostbare Last durch die Wüste nach Ägypten.

Mehr als dreißig Jahre vergingen. Jesus war ein erwachsener Mann geworden, der Retter der Welt. Zum Passahfest ritt Er auf einem Esel in Jerusalem ein. Er wurde wie ein König empfangen. Kein anderes Tier wurde je mit so viel Ehre bedacht!

Nashi Dni Nr. 1814, 1. März 2003