Ein Kapitän, der in den Hafen von San Francisco einlief, berichtete, dass er eine Schonerbrigg passiert hatte, die im Sturm auseinandergerissen worden war und hilflos auf den Wellen trieb. Der Großmast war dicht über dem Deck abgebrochen und wurde hinterhergeschleppt. Am Heck, an die eisernen Davits gebunden und direkt über dem Steuerrad, das hin und her wirbelte, als die Wellen unter dem Ruder hindurchspülten, befand sich der Körper des Maat, gekleidet in Ölzeug. Ein wettergegerbter Südwester blieb noch auf seinem Kopf. Er hatte sich an einen der Davits gebunden, und dort hing der Körper in den Leinen. Die linke Hand hing über die Reling des Schiffes, und am dritten Finger befand sich ein einfacher Goldring. Seine leblose Hand war vom Steuerrad gefallen, und obwohl der tote Mann noch an seinem Posten war, trieb das Schiff, wohin es wollte. Ein Schiff ist in einer schwierigen Lage mit einem toten Mann am Steuer, aber in keiner schlechteren Lage als eine Familie, eine Kirche oder eine politische Partei, deren Führer durch Angst oder Sünde gelähmt ist, sodass seine Zunge nicht die Botschaft der Gerechtigkeit spricht, die Gott ihm gibt. Der heilige Jakobus vergleicht die Zunge mit dem Steuer eines Schiffes, das, obwohl es klein ist, in der Hand eines weisen Steuermanns große Ergebnisse hervorbringt. Er sagt: „Siehe auch die Schiffe, die, obwohl sie so groß sind und von heftigen Winden getrieben werden, doch mit einem sehr kleinen Steuer gelenkt werden, wohin der Steuermann will. So auch die Zunge.“

Rev. Louis Albert Banks