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„Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen sucht. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“ Matthäus 13:45-46. Dieses Gleichnis Jesu ist so erhaben und herrlich und stellt die Liebe Gottes zu dem verlorenen Sünder in einem so blendenden himmlischen Licht dar, dass wir uns nur mit heiliger Furcht auf diesen Boden wagen, „denn du bist teuer in meinen Augen“, spricht der Herr (Jesaja 43:4). Perlen haben nur einen bedingten Wert, den Kenner, Autoritäten und Liebhaber ihnen beimessen. Die Armen, Hungrigen und Durstigen messen ihnen keinen Wert bei; sie brauchen Kleidung, Brot, Wasser, nicht Perlen. Deshalb sucht nur ein reicher Kaufmann nach Perlen. Sehen wir, wie diese kostbare Perle gefunden und erworben wurde. Der Kaufmann – Jesus selbst – sucht sie. Er ist sehr reich, ihm gehört der Himmel und die Erde, alles Gold und Silber ist sein, alle Kreaturen sind sein Werk, alle Macht, Ehre und Herrlichkeit gehören ihm allein. Aber eines fehlt ihm: Er sucht kostbare Perlen. Eigentlich sind sie überflüssig, sie sind nur Luxusgüter; aber für ihn sind sie kostbarer als alles andere. Diese Perle existiert, ist aber verloren, deshalb sucht er sie mit Liebe, Geduld und Erfolg; er sucht sie auf direktem Weg, wie ein Kaufmann, denn er ist kein Dieb und kein Betrüger. Er findet den Gegenstand seines Verlangens, aber er befindet sich in fremden Händen und in einem schrecklichen Zustand. Ihr Wert ist unbekannt, sie wird nicht geachtet, aber dennoch in Gefangenschaft gehalten. Er findet ihren Preis sehr hoch, aber er ist fest entschlossen und findet einen Weg, diese Perle zu kaufen. Welch ein treffendes Bild unseres verlorenen Zustandes! Er verkaufte alles, was er hatte: Sein Reichtum, denn „er wurde arm für uns“, seine Macht – er konnte sich selbst nicht helfen, denn er half uns; seine Ehre, denn unsere Schmach nahm er auf sich; seine Herrlichkeit, denn er stieg zu unserem Elend herab; sein Leben, denn für uns ging er in den Tod. Sein ganzer Reichtum war völlig erschöpft, und er wurde ärmer als die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes, aber er erreichte sein Ziel, denn er kaufte die Perle nicht aus Eigennutz, sondern für seinen ständigen Besitz, als seinen größten Reichtum. Der gefundene Schatz der Erlösten ist Christus. Und Christi Schatz, seine kostbare Perle, sind die von ihm erlösten Sünder.

Nashi Dni Nr. 1863, 21. Februar 2004