Vor vielen Jahren erzählte Russell Conwell von einem alten Perser namens Ali Hafed, der einen sehr großen Bauernhof mit Obstgärten, Getreidefeldern und Gärten besaß und ein wohlhabender, zufriedener Mann war. Eines Tages erzählte ihm ein weiser Mann aus dem Osten alles über Diamanten und wie reich er wäre, wenn er eine Diamantenmine besäße. Ali Hafed ging in dieser Nacht als armer Mann zu Bett – arm, weil er unzufrieden war. In der Sehnsucht nach einer Diamantenmine verkaufte er seinen Hof, um nach den seltenen Steinen zu suchen. Er reiste um die Welt, wurde schließlich so arm, gebrochen und besiegt, dass er Selbstmord beging. Eines Tages führte der Mann, der Ali Hafeds Hof gekauft hatte, sein Kamel in den Garten, um zu trinken. Als sein Kamel seine Nase in den Bach steckte, sah der Mann einen Lichtblitz aus dem Sand des Baches. Er zog einen Stein heraus, der alle Farben des Regenbogens reflektierte. Der Mann hatte die Diamantenmine von Golcanda entdeckt, die prächtigste Mine in der gesamten Geschichte. Hätte Ali Hafed zu Hause geblieben und in seinem eigenen Garten gegraben, dann hätte er statt des Todes in einem fremden Land Hektar voller Diamanten gehabt.
G. Sweeting, in Moody Monthly, May, 1988, S. 95
Quelle: https://www.sermonillustrations.com/a-z/c/contentment.htm#story_3