Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und kann Fehler enthalten.

Einer der berühmtesten Prozesse der Geschichte war der von Benjamin Francois Courvoisier in London im Jahr 1840, der nun im Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett verewigt ist. Courvoisier war ein Schweizer Diener, der beschuldigt wurde, seinem betagten Arbeitgeber, Lord William Russell, die Kehle durchgeschnitten zu haben. Was diesen Prozess berüchtigt machte, war das Argument der Verteidigung. Die Polizei hatte die Untersuchung vermasselt. Die Beweise gegen Courvoisier waren rein indirekt oder waren gefälscht worden. Einer der Beamten hatte unter Eid gelogen, und die Aussage des Dienstmädchens brachte Verdacht auf sie selbst. Der Verteidiger, Charles Phillips, war von der Unschuld Courvoisiers überzeugt und befragte die Zeugen aggressiv. Am Anfang des zweiten Verhandlungstages gestand Courvoisier jedoch seinem Anwalt privat, dass er den Mord begangen hatte. Auf die Frage, ob er sich schuldig bekennen wolle, antwortete er Charles Phillips: 'Nein, Sir, ich erwarte, dass Sie mich mit aller Kraft verteidigen.' Phillips stand vor einem Dilemma. Sollte er dem Gericht erklären, dass der Mann schuldig war, oder sollte er Courvoisier so gut wie möglich verteidigen? Sollte er die Vertraulichkeit der Mandanten-Anwalt-Beziehung brechen oder einem schuldigen Mann helfen, möglicherweise freizukommen? Was ist wichtiger – die Wahrheit oder die berufliche Pflicht? Phillips entschied sich, den schuldigen Mann zu verteidigen. Aber trotz Phillips' Bemühungen wurde Courvoisier verurteilt. Als das Dilemma später öffentlich wurde, entsetzte Phillips' Entscheidung, einen Mörder zu verteidigen, die britische Gesellschaft und brachte ihm viel Kritik ein.

Klyne Snodgrass, Between Two Truths: Living with Biblical Tensions, Zondervan Publishing House, 1990, S. 11-12

Quelle: https://bible.org/node/11529