Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Ist es gut oder schlecht, sich zu rühmen? Die meisten von uns würden sagen, dass es besser ist, wenn andere uns loben. Doch in der Bibel gibt es eine Stelle, die es Gläubigen erlaubt, sich zu rühmen oder, wie man heute sagt, Zeugnis zu geben. Ich hoffe, dass die folgende kleine Geschichte uns hilft zu verstehen, womit und wie wir uns rühmen können, damit der Name Gottes verherrlicht wird. Alles entspringt unserem Herzen. Ein Landsmann von mir, ein Emigrant von ehrwürdigem Alter, rief mich an, als er erfuhr, dass ich in Amerika bin. Nachdem wir einige Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht hatten, begann er, von sich zu erzählen. „Unsere Kinder“, sagte er, „haben eine höhere Ausbildung erhalten und gut bezahlte Jobs gefunden. Uns geht es hier in Amerika gut. Der Herr segnet uns.“ Dann folgte eine Beschreibung, in welchen geräumigen und schönen Häusern seine Kinder leben, welche teuren Möbel sie haben, wie viele Zimmer und Säle ihre Häuser haben und welche luxuriösen Autos sie fahren. Ein Sohn hat sogar eine Yacht. Und vieles, vieles mehr aus dem Bereich des materiellen Wohlstands seiner Familie beschrieb er mir. Sein Monolog dauerte etwa fünfzig Minuten. Schließlich wurde der Großvater wohl müde und machte eine Pause. Da konnte ich nur einen Satz sagen: „Wahrscheinlich haben sie vergessen und denken nicht an das baldige Kommen Jesu Christi?“ (vgl. Luk. 17:26-30) In der Leitung herrschte Totenstille, als wäre das Kabel durchtrennt. Dann waren einige unverständliche Geräusche zu hören, und wieder Stille, die mindestens eine Minute dauerte. Dann sprach er mit der Stimme eines Menschen, der bei einem unmoralischen Verhalten ertappt wurde: „Ja, wahrscheinlich.“ Und unser Gespräch endete mit einem schnellen Abschied. Diese Geschichte, denke ich, wäre viel anständiger gewesen, wenn der Mann erzählt hätte, wie er die Segnungen, die ihm Gott geschenkt hat, nutzt, um andere zu segnen. Zum Beispiel, indem er eine Missionsgruppe oder ein Rehabilitationszentrum unterstützt. Oder anstatt eine nicht wirklich notwendige Yacht zu kaufen, hätte er helfen können, ein für die Kirche notwendiges Haus zu erwerben. Solch ein Handeln wäre lobenswert und nachahmenswert gewesen, weil es das Maß an Gotteserkenntnis ausgedrückt hätte. Wie geschrieben steht, wer sich rühmt, der rühme sich dessen, dass er Gott versteht und kennt. (Jer. 9:23-24) Und wer den Herrn nicht versteht und kennt, der rühmt sich natürlich mit etwas anderem, dem, woran sein Herz hängt. „Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ (Mt. 6:21) So sollen die, die sich rühmen, sich des Herrn rühmen, der sie wiedergeboren und mit Liebe und Verständnis erfüllt hat, was und wie sie für die Ehre des himmlischen Vaters tun sollen.

Mikhail Romanovich, in: Nashi Dni