Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Der Junge heißt Wanja. Er ist flink, klug und gewitzt. Freunde hat er keine. Er liebt die Gesellschaft von Erwachsenen: von ihnen kann man etwas Praktisches und Nützliches lernen, das im Leben nützlich sein könnte. Meistens sprechen Erwachsene über Geld, über gewinnbringende Unternehmungen, über Profit und die Erfindung solcher Dinge, die einen Menschen sehr schnell reich machen könnten. Zwei Sätze der Erwachsenen haben sich in Wanjas Seele eingeprägt: „Zeit ist Geld“ und „Geld her“. Der Samen schlug Wurzeln und brachte Früchte. Geld wurde der Sinn des Lebens des Jungen. Welche Schlussfolgerung zog er für sich? Keine Dienstleistung für Gleichaltrige oder Erwachsene, nicht einmal für die Eltern, kostenlos erbringen! Das Motto jedes Tages wurde zu zwei Worten: „Geld her“. Die Mutter bittet: – Feg den Boden. Wanja antwortet: – Geld her. — Du scherzt? — Keineswegs. — Warum verlangst du von mir kein Geld dafür, dass ich die Wäsche wasche, das Essen koche, dir Kleidung und Schuhe gebe? — Weil du die Mutter bist... Mütter müssen alles tun. — Und Kinder müssen ihnen nicht danken? — Danken die Zweige dem Stamm des Baumes? Du und Papa seid der Stamm, und ich bin nur ein Zweig. Wenn du geizig bist, bleibt der Boden ungekehrt. Die Mutter hat keine Zeit, mit dem Sohn zu streiten. Sie gibt ihm einen Groschen. So beim ersten Mal. Und dann wird es noch schlimmer. Wanja weiß, wie besorgt die Mutter ist, wenn er keinen Appetit hat. Beim Mittagessen mäkelt er: — Das Kotelett geht nicht runter — es schmeckt nicht... Wenn du mir einen Zehner gibst, esse ich es irgendwie... Die Mutter möchte nicht, dass ihr einziger Sohn abmagert und kränkelt: sie gibt nach. Das Kotelett wurde gegessen. Am nächsten Tag verlangte der Sohn beim Frühstück schon einen Vierteldollar. Die Mutter schimpfte, gab aber schließlich nach. Der Sohn triumphierte: welch ein einfaches Mittel, um täglich Geld zu verdienen! Danach wurde die kleinste Dienstleistung mit einem immer höheren Honorar bezahlt. Wanja hat bereits sein eigenes Geld, das er nach Belieben für alle möglichen Leckereien ausgeben kann. Er ist nicht gleichgültig gegenüber Eiscreme. Eines Tages isst er auf einmal ein Viertel Gallone (etwa 1 kg). Und natürlich wird er krank — Erkältung und Magenverstimmung. Kopfschmerzen. Schüttelfrost. Hohes Fieber. Der junge Geschäftsmann-Erpresser liegt im Bett. Er schläft ein, wacht auf und schläft wieder. Im Traum phantasiert er. Und Wanja träumt: Er ist im Paradies. Welche schönen Blumen, welche duftenden Früchte, wie klar singen die Vögel, wie unbeschwert spielen die Kinder! Nachdem sie gespielt haben, legen sich die Kinder auf das grüne Gras und lachen fröhlich. Ein Engel geht zwischen ihnen hindurch. Er hat ein Tablett mit Süßigkeiten: Bonbons, Lebkuchen, Eiscreme, Nüsse. Er verteilt an alle, was ihnen gefällt. Wanja steht abseits. Wenn alle bewirtet werden, wird er wahrscheinlich auch etwas bekommen. Er tritt näher. Streckt die Hand aus. — Wer bist du? Wie bist du hierher gekommen? — fragt der Engel verwundert. — Mamas und Papas Sohn, – sagt Wanja schüchtern. Der Engel zieht eine lange Liste unter seinem Flügel hervor und liest. — Du stehst nicht auf der Liste... du bist hier unverdient gelandet. — Aber vielleicht bewirten Sie mich trotzdem? — Geld her, dann bekommst du eine Bewirtung. — Ich habe kein Geld... — Dann bekommst du nichts... Hier bewirten wir nur solche Kinder, die auf Erden niemanden kränken, den Eltern helfen, alles kostenlos tun und nicht sagen: „Geld her“. — Gibt es solche Menschen? Solche Kinder? — Die meisten! Solche wie du gibt es auf der Welt nur wenige. — Und ich dachte immer das Gegenteil. — Du hast dich geirrt und bist nun der himmlischen Freuden beraubt. Nach den Süßigkeiten gibt der Engel den Kindern ein Getränk. — Wie lecker! — rufen alle Kleinen. — Schenkt mir auch ein Glas ein, – bittet Wanja. — Geld her!.. — Ich habe großen Durst... — Und doch bekommst du keinen Schluck. — Warum? — Weil du nichts kostenlos machst. — Und wenn ich verspreche, nie wieder zu sagen: „Geld her“, bewirten Sie mich dann? — Wenn dein Versprechen aufrichtig ist, natürlich bewirte ich dich. — Glauben Sie mir, von diesem Tag an werde ich ganz anders sein... Unkenntlich! — Ich glaube dir. Nimm das Getränk, und dazu noch Bonbons — ich habe noch viele. Wanja isst himmlische Bonbons, trinkt das kühle, leckere Getränk. Die Mutter schaut auf den Schlafenden und freut sich: der Sohn lächelt im Schlaf — das bedeutet, die Krankheit ist überwunden, es geht aufwärts. Wanja wacht auf. Die Augen strahlen vor Freude: — Mama, von diesem Tag an wirst du mich nicht wiedererkennen... Der Kopf tut nicht mehr weh... Was soll ich für dich tun?.. Wohin soll ich gehen? Geld brauche ich nicht. Ich habe mit einem Engel gesprochen, ihm ein Versprechen gegeben... Er hat mir geglaubt... Ich bin kein Betrüger: einmal gesagt, so wird es sein! — Gott sei Dank! — freut sich die Mutter. Der Traum hat Wanja völlig verändert. Oh, wenn doch alle Kinder solche Träume hätten und beim Erwachen daran denken würden, was der Engel ihnen im Traum gesagt hat.

D. Novoselov, in: Nashi Dni