Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Während meiner Zeit in Palästina wanderte ich einmal die alte historische Straße von Jerusalem ins Jordantal hinab. Nachdem ich die Ruinen von Jericho passiert hatte, kam ich zum Jordan, wo einst der Herr getauft wurde. Ich setzte meinen Weg fort und gelangte an das Ufer des Toten Meeres. Dort, am Ufer nahe der Mündung des Jordans, verglich ich unwillkürlich das Wasser des Flusses mit dem des Toten Meeres. Der Fluss entspringt dem See Genezareth, sein Wasser ist frisch und voller Leben, während das Meerwasser still und tot ist. Woher kommt dieser Unterschied? Einer der Gründe ist, dass das Tote Meer nur Wasser aufnimmt, ohne es weiterzugeben. Der See Genezareth hingegen nimmt zwar auch Wasser auf, gibt es aber ständig weiter in den Jordan ab, wodurch das Wasser im See ständig erneuert wird. Dies unterscheidet auch die missionarische Kirche von der Kirche, die nur für sich selbst lebt. Letztere nimmt nur auf und verbraucht alles für sich selbst. Kein Wunder, dass sie einem stagnierenden Teich gleicht, voller Unreinheiten wie Verleumdung, Verurteilung, Klatsch, Spaltungen oder Streitigkeiten. Die missionarische Kirche hingegen nimmt zwar auch auf, gibt aber sofort weiter, was sie empfangen hat. Deshalb ist sie lebendig und gedeiht unter dem anhaltenden Segen Gottes. Dies gilt auch für jeden einzelnen Gläubigen. Ein geiziger Mensch, der nur für sich sammelt und nichts teilt, gleicht dem stehenden Wasser des Toten Meeres. Von ihm geht kein Segen aus. Ein Gläubiger jedoch, der großzügig für die Mission gibt, gedeiht in der Regel auch selbst. Es liegt also an uns, ob wir dem Toten Meer gleichen oder wie der lebendige und blühende See Genezareth werden.

O.D. Smith, in: Nashi Dni Nr. 1919, 2. April 2005