In seinem Buch *Moments for Mothers* schrieb Robert Strand über die Konflikte einer Familie in Glasgow, Schottland. Nach Jahren der Rebellion lehnte eine Tochter schließlich ihre Eltern, ihre Werte und ihren Glauben ab. Sie machte sich auf den Weg, um ein Leben ohne Einschränkungen zu genießen, wurde jedoch bald von ihren vermeintlich freien Entscheidungen versklavt. Jahre des Elends folgten, als sie auf der Straße lebte, sich für ein paar Groschen verkaufte und auf Rettungsmissionen angewiesen war, um zu überleben. Aufgrund ihrer selbst auferlegten Trennung von der Familie wusste sie nicht, dass ihr Vater gestorben war oder dass ihre Mutter nie aufgehört hatte, nach ihr zu suchen. Eines Tages sah sie ein Bild, das ihre Mutter in jedem Obdachlosenheim der Stadt aufgehängt hatte. Über das Foto ihrer Mutter waren die Worte gekritzelt: „Ich liebe dich immer noch... komm nach Hause!“ Voller Staunen und Unglauben machte sie sich auf den Weg nach Hause in der Hoffnung, dass sie tatsächlich noch geliebt wurde. Als sie ankam, war es mitten in der Nacht. Ihr Herz raste, als sie auf der Veranda stand und sich darauf vorbereitete zu klopfen, aber ihr Gesichtsausdruck änderte sich plötzlich, als sie an die Tür klopfte und sie sich öffnete. Sie rannte in das Schlafzimmer ihrer Mutter aus Angst, dass jemand eingebrochen war und ihr etwas angetan hatte. Verzweifelt griff sie nach ihrer Mutter, und die Frau erwachte schnell, umarmte ihre verlorene Tochter. Als die junge Frau ihre Ängste über die offene Tür erklärte, antwortete ihre Mutter: „Nein, Liebes. Seit dem Tag, an dem du gegangen bist, war diese Tür nie verschlossen.“
Chicken Soup For The Mother’s Soul, Canfield and Hansen
Quelle: https://ministry127.com/resources/illustration/a-mother-s-love