Es war einmal, und da kommt Jesus heraus. Es gab einen Gott, der die Welt so sehr liebte, dass er seinen einzigen Sohn gab. Und sie nahmen diesen Sohn und hängten ihn an ein Kreuz, und dieser Sohn starb. Und sie begruben den Sohn – versiegelten ihn fest. Aber Gott sagte: „Oh nein, das tut ihr nicht“, und er rollte den Stein zurück, entsiegelte seinen Sohn, und sein Sohn kam heraus, kam heraus, ging und atmete, und er war lebendig. Und er ist heute lebendig, und er geht umher, und er schleicht umher, atmet Leben und Leben. Jeden Morgen kurz vor der Morgendämmerung schleichen sich kleine grimmige Menschen – Prediger und Banker und Ladenbesitzer und Studenten – zum Grab und rollen den Stein zurück, um es fest zu versiegeln. Und jeden Morgen am Rand ruft Gott: „Hey!“ „Hey, du!“ und er schleudert den Stein zurück.
Lois Cheney, God Is No Fool, S. 115, 116