Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Der Frühling ist wieder gekommen. Die sanfte Sonne erwärmt die Erde und weckt in der Natur die verborgene, scheinbar fast schon tote Lebenskraft. Üppig blühten die Bäume, noch bevor sie ihre äußerlich zerbrechlichen Schultern mit einem Blätterkleid bedeckt hatten. Mit neuer Kraft wächst das Gras empor, auf das sich sogleich räuberische Rasenmäher stürzen und damit an dasselbe alte Gesetz erinnern: „Nicht herausragen!“ Doch das Leben, wie die Liebe, wie das Sonnenlicht, wie der feine Regen, lässt sich nicht mit einem Blatt Papier bedecken oder mit einem großen Stein beschweren. Da erinnert man sich an die alte Geschichte, wie eine betagte Gräfin, die beim Gedanken an die bevorstehende Begegnung mit dem gerechten Gott vor dem nahenden Tod erschrak, verfügte, auf ihr Grab eine große Marmorplatte mit der Inschrift zu legen: „Bei der Auferstehung nicht öffnen!“ Zu ihrer Zeit wurde ihr Wille erfüllt. Doch das Leben ist das Leben! Ein kleiner Spross aus einem Ahornsamen, der in die lockere, feuchte Erde geraten war, strebte beharrlich dem Licht entgegen und versuchte, das Hindernis zu überwinden. Und das Leben siegte! Schließlich zerbrach die Platte und spaltete sich in drei Teile. Durch die Vorsehung trafen die Bruchlinien an der Stelle zusammen, an der das kurze Wort „nicht“ eingraviert war, zerstörten es und machten es unleserlich. So überzeugte diese Grabstätte noch viele Jahre lang die Friedhofsbesucher: „Bei der Auferstehung öffnen!“ Nicht alles hängt von unserem Willen ab. So konnte der Tod nicht...

Nashi Dni Nr. 1920, 9. April 2005