Die Lage für die Kinder im Waisenhaus von George Müller in Ashley Downs, England, sah düster aus. Es war Zeit fürs Frühstück, aber es gab kein Essen. Ein kleines Mädchen, dessen Vater ein enger Freund von Müller war, besuchte das Heim. Müller nahm ihre Hand und sagte: "Komm und sieh, was unser Vater tun wird." Im Speisesaal waren lange Tische mit leeren Tellern und Tassen gedeckt. Nicht nur, dass es in der Küche kein Essen gab, auch auf dem Konto des Heims war kein Geld. Müller betete: "Lieber Vater, wir danken Dir für das, was Du uns zu essen geben wirst." Sofort hörten sie ein Klopfen an der Tür. Als sie öffneten, stand der örtliche Bäcker dort. "Herr Müller," sagte er, "ich konnte letzte Nacht nicht schlafen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Sie kein Brot fürs Frühstück haben, also stand ich um 2 Uhr auf und backte frisches Brot. Hier ist es." Müller dankte ihm und lobte Gott. Bald darauf hörten sie ein zweites Klopfen. Es war der Milchmann. Sein Wagen war vor dem Waisenhaus kaputt gegangen. Er sagte, er wolle den Kindern die Milch geben, damit er den Wagen leeren und reparieren könne.
Quelle unbekannt
Quelle: https://www.sermonsearch.com/sermon-illustrations/4817/george-mueller-1/