Glaube ehrt Gott und Gott ehrt den Glauben! Eine Geschichte aus dem Leben der Missionare Robert und Mary Moffat veranschaulicht diese Wahrheit. Zehn Jahre lang arbeiteten dieses Paar treu in Bechuanaland (heute Botswana) ohne einen einzigen Lichtblick der Ermutigung. Sie konnten keinen einzigen Bekehrten melden. Schließlich begannen die Direktoren ihres Missionsvorstands, die Weisheit der Fortsetzung der Arbeit in Frage zu stellen. Der Gedanke, ihren Posten zu verlassen, bereitete diesem hingebungsvollen Paar jedoch großen Kummer, denn sie waren sich sicher, dass Gott in ihrer Arbeit war und dass sie zur rechten Zeit Menschen sehen würden, die sich Christus zuwenden. Sie blieben; und ein oder zwei Jahre lang herrschte weiterhin Dunkelheit. Dann eines Tages schickte ein Freund in England eine Nachricht an die Moffats, dass er ihnen ein Geschenk schicken wollte und fragte, was sie sich wünschten. Im Vertrauen darauf, dass der Herr ihre Arbeit segnen würde, antwortete Frau Moffat: „Schicken Sie uns ein Abendmahlsset; ich bin sicher, dass es bald gebraucht wird.“ Gott ehrte den Glauben dieser lieben Frau. Der Heilige Geist bewegte die Herzen der Dorfbewohner, und bald vereinigte sich eine kleine Gruppe von sechs Bekehrten, um die erste christliche Kirche in diesem Land zu bilden. Das Abendmahlsset aus England verzögerte sich in der Post; aber am Tag vor der ersten Feier des Abendmahls in Bechuanaland kam das Set an.
Quelle unbekannt