Ein Prediger besuchte zwei unheilbar kranke Gläubige und war erstaunt über ihre Unterschiede. Der eine war düster und reagierte nicht auf Bibelverse oder Gebete. Der andere sprach lebhaft mit seinen Enkelinnen über das Leben mit Gott. Er sah das Unsichtbare, das Ewige. Zehn Kundschafter sahen nur das Sichtbare, zwei sahen Gott dahinter. Gottes Wort fordert uns auf, in die richtige Richtung zu schauen, um nicht zu scheitern. Jesus ermahnt uns, auf uns selbst zu achten und unsere Verbindung zu Gott zu prüfen. Salomo rät, Gottes Wirken zu betrachten. Johannes spricht von der Liebe des Vaters und der Hoffnung, Gott zu sehen. Paulus sagt, dass wir durch das Schauen auf Gottes Herrlichkeit verwandelt werden. Geistliches Sehen ist für jeden notwendig. Ohne es sind wir blind. Jesus heilte einen Blindgeborenen, um Gottes Werke zu zeigen. Er sagte, dass er gekommen sei, damit die Blinden sehen und die Sehenden blind werden. Jesus will niemanden blenden, sondern geistliches Sehen schenken. Wir alle sind geistlich blind geboren, aber der Herr ist bereit, seine Werke an uns zu offenbaren, wenn wir ihm unser Verlangen zeigen. Er wird uns helfen, den Weg der Rettung und des Glücks nicht aus den Augen zu verlieren.
O. Tulaeva, in: Nashi Dni