Ein realer Fall, den ich erzählen möchte, ist ein sehr ungewöhnliches Phänomen und für uns Menschen im Grunde ein Wunder. Solche Phänomene finden wir jedoch in der heiligen Buch der Bibel, und in der modernen realen Welt habe ich Ähnliches nur ein paar Mal gehört. Ich interessiere mich seit langem für verschiedene ungewöhnliche Geschichten aus dem Leben von Christen, die Gottes Macht und Allmacht demonstrieren und die Herzen der Zuhörer mit lebendigem Glauben und ehrfürchtiger Begeisterung für Gott erfüllen. Als ich diese Geschichte zum ersten Mal hörte, glaubte ich ehrlich gesagt einerseits ohne Zweifel an diesen Fakt, da es dafür eine Erklärung und Bestätigung in der Bibel gibt, aber da ich den Unglauben der Menschen kenne, war ich auch verunsichert, ob man ein solches Zeugnis veröffentlichen sollte. Ich weiß, dass Ungläubige sowie „gläubige Ungläubige“ einfach nicht daran glauben werden und den Zeugen und den Schriftsteller mit einer Welle von Empörung, Kritik und Feindseligkeit überziehen werden, denn in der Geschichte haben wir solche Reaktionen schon oft beobachtet und auch in unserem eigenen Leben schon mehrfach erlebt. Diese Geschichte hörte ich nicht von Erzählern, die Geschichten von Mund zu Mund weitergeben und dabei nach Belieben hinzufügen oder weglassen, sodass sie mit der Zeit einfach unkenntlich und unglaubwürdig wird. Diese Geschichte wurde mir persönlich von einem sehr respektierten und ernsthaften Diener Gottes, Bruder B., erzählt, und sie geschah persönlich mit ihm. Das erste Mal erzählte er sie mir vor einigen Jahren, und ich sagte ihm sofort, dass ich ihm persönlich zu 100 % glaube, aber anderen davon zu erzählen oder sie zu veröffentlichen, sei aufgrund ihrer besonderen Unglaublichkeit nicht ratsam. Jahre vergingen, und meine Gedanken kehrten immer wieder zu dieser Geschichte zurück: Sie ließ mir keine Ruhe. Gottes Stimme sprach zu mir: „Schämst du dich etwa für mich? Ist dir die Meinung der Menschen wichtiger als meine Wahrheit?“ Ich traf mich mit diesem Bruder und bat ihn, die Geschichte erneut ausführlich zu erzählen und fragte ihn um Erlaubnis, sie zu beschreiben. Nach einigem Zögern gab er seine Zustimmung und erzählte alles noch einmal. Doch danach verbrachte ich noch ein paar Jahre in Unentschlossenheit. „Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Engel des Herrn den Philippus, und der Eunuch sah ihn nicht mehr; und er zog seinen Weg fröhlich weiter. Philippus aber fand sich in Aschdod und zog umher und verkündigte das Evangelium allen Städten, bis er nach Cäsarea kam“ (Apg. 8,39-40).
Nashi Dni Nr. 2185, 17. Juli 2010