In einer Kirche sagte der Pastor bei der jährlichen Rechenschaftsversammlung Folgendes: „Liebe Brüder und Schwestern! Der Herr hat mich in eurer Kirche so wunderbar gesegnet, ich fühle mich inmitten der Gemeinde so frei, dass sich das auf die Qualität meiner Predigten ausgewirkt hat. Ich habe bereits ein solches Niveau erreicht, dass ich eine Predigt in kurzer Zeit vorbereiten kann, zum Beispiel während ich von zu Hause zur Kirche gehe.“ Der Bericht wurde angenommen und es wurde beschlossen, dem Pastor ein Haus zu kaufen ... weiter weg von der Kirche.
SPANIEN. Spanien war immer als Friedhof für Missionare bekannt und galt als ein Land, das sich der Verkündigung des Evangeliums nicht erschließen ließ. Doch jetzt, so berichten Missionare, scheint die Zeit für eine Erweckung in diesem Land gekommen zu sein. In nur 650 Städten Spaniens gibt es evangelische Kirchen, während die Einwohner in 7.000 Städten die Frohe Botschaft nie gehört haben.
„Mission Network News“
ÄGYPTEN. Präsident Hosni Mubarak hat erstmals Weihnachten zum Nationalfeiertag erklärt. Die koptischen Christen feiern Weihnachten am 7. Januar, und seit 2003 wird dieses Datum als offizieller staatlicher Feiertag begangen.
In Ägypten befindet sich die größte Kirche des Nahen Ostens, die 7 bis 10 Millionen Menschen umfasst. Christen in Ägypten sehen sich in mehreren Bereichen des öffentlichen Lebens mit Diskriminierung konfrontiert, etwa im öffentlichen Beschäftigungssektor, im Bildungswesen sowie beim Bau und Unterhalt eigener Gotteshäuser. Spannungen zwischen muslimischen und christlichen Gemeinschaften führten häufig zu Gewalt, und bei solchen Vorfällen blieben Fahrlässigkeit und Mitwirkung der Polizei oft ungestraft.
„Christian Worldwide Solidarity“
Nashi Dni Nr. 1807, 11. Januar 2003