Als ein Southern Pacific Expresszug von San Francisco sich New Orleans näherte, stellte sich heraus, dass einer der Passagiere in einem Pullman-Wagen, der krank gewesen war, im Sterben lag. Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, war der große Notfall im Leben des sterbenden Mannes gekommen, und der Passagieragent der Eisenbahn ordnete an, dass der Wagen nicht gestört werden sollte, bis der Tod eingetreten war. Ein christlicher Mann, der sich zufällig im Wagen befand, sagte, es sei zu schade, den Mann ohne ein Gebet und in seinem Namen sterben zu sehen. Er kniete am Kopfende der Koje nieder, und es spielte sich eine Szene ab, die man nicht oft in einem Eisenbahnwagen sieht. Die Zugbegleiter spürten den seltsamen, eindrucksvollen Moment und knieten, als ob instinktiv, alle um das Bett, das den zwischen Leben und Tod ringenden Geist trug. Das Gebet für den sterbenden Mann war eines der schönsten und ergreifendsten, das je für eine Seele dargebracht wurde. Der Geist der Fürbitte war, dass, obwohl dieser Mann denjenigen, die an seiner Seite knieten, unbekannt war, er dennoch ein Bruder war und durch das Band der brüderlichen Liebe mit ihnen verbunden. Aus diesem Grund sind alle Menschen aneinander interessiert, und aus diesem Grund wurde ein letztes und abschließendes Gebet im Namen dieses sterbenden Bruders dargebracht. Als dieser Appell um göttliche Barmherzigkeit zu Ende ging, stimmten alle Wächter am Bett in das Vaterunser ein, selbst die Gepäckträger. Langsam aber sicher bringt Christus die ganze Menschheit in die Brüderlichkeit.
AND MOR/XLS (Autor: the Author)