Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Zwei reisende Engel beschlossen, in einem Haus einer wohlhabenden Familie zu übernachten. Die Familie war unhöflich und weigerte sich, die Engel im Gästezimmer unterzubringen. Stattdessen wurde ihnen ein kleiner Platz im alten Keller zugewiesen. Die Engel mussten sich auf dem harten Boden betten. Der ältere Engel sah ein Loch in der Kellerwand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum er das tat, antwortete der ältere Engel: „Manchmal ist alles nicht so, wie es scheint.“

In der nächsten Nacht hielten die Engel im Haus eines sehr armen, aber sehr gastfreundlichen Bauern und seiner Frau an. Nach einem bescheidenen Abendessen, das den Engeln angeboten wurde, gaben die Gastgeber ihnen ihr Bett – einen Ort, an dem sie gut ausruhen konnten. Am nächsten Morgen, bei Tagesanbruch, sahen die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihre einzige Einnahmequelle war, lag tot auf dem Feld.

Der junge Engel war verwirrt und fragte den älteren Engel: „Wie konntest du das zulassen? Der erste Mensch hatte alles, und du hast ihm noch geholfen. Die zweite Familie hatte wenig, wollte aber alles mit uns teilen, und du hast zugelassen, dass ihre Kuh stirbt!“ „Manchmal ist alles nicht so, wie es scheint“, antwortete der ältere Engel. „Als wir im Keller des Herrenhauses waren, bemerkte ich, dass im Loch in der Wand Gold versteckt war. Da der Besitzer so von Gier besessen war und nicht bereit war, seinen Reichtum zu teilen, habe ich die Wand repariert, damit er niemals etwas findet. In dieser Nacht, als wir im Bett der Bauern schliefen, kam der Todesengel zu seiner Frau. Statt der Frau gab ich ihm die Kuh. Manchmal ist alles nicht so, wie es scheint. Besonders dann, wenn alles nicht so läuft, wie wir denken, dass es sollte.“

Wenn du Glauben hast, musst du glauben, dass „alles zu deinem Besten dient“. (Röm. 8:28)

Petr Nesteruk (Ukraine) 19. April 2008, Nr. 2072 Seite 4 Literarisch

Petr Nesteruk, in: Nashi Dni Nr. 2072, 19. April 2008, S. 4