Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Am Himmel ziehen riesige Herden von Wolken vorbei. Der wechselnde Wind lässt sie mal zusammenkommen, mal auseinandergehen und die Augen zusammenkneifen. In ihrer Bewegung erkennt man die Hand Gottes. Sein Finger formt unermüdlich immer neue, wunderliche Gestalten aus ihnen. Sie breiten sich aus, als würden sie sich nach einem Lauf ausruhen, dann reichen sie einander die Hände und verschmelzen zu einem weißen Haufen. Schaut man genau hin, sieht man eine Nase, Augen, Ohren. Eine Minute vergeht – und alles vermischt sich, verwandelt sich in die Umrisse des Kontinents Australien. Eine Weile bleibt es der sechste Kontinent – dann sieht man schon einen zerzausten alten Kopf. Der Kopf dreht sich, die Haare flattern am Horizont. Ein Faden breitet sich aus, dehnt sich in die Länge und verwandelt sich in einen kräftigen Speer eines alten Römers. Selten sind Wolken an den Enden scharf, meist sind sie rund und oval, wie der Planet Erde. Ihre Grenzen sind friedlich, sie führen keine Kriege wie die Menschen. Wolken haben erstaunliche Ausweise: „Pass der Wolkenpersönlichkeit“. Beim Überqueren der Grenzen eines jeden Staates benötigen sie kein Visum. Die Grenzbeamten erkennen sie am Gesicht, am äußeren Erscheinungsbild. Mehrmals habe ich in die hellblauen Ausweise geschaut und Dinge gesehen, die irdische Zöllner nicht sahen. Als ich den Pass der Wolken öffnete, verstand ich, warum sie heute eine besondere Form haben und streng nach Süden ziehen. Im Dokument, das mit einem sicheren Siegel versehen ist, steht genau, wohin, wann und zu welcher Stunde sie sich bewegen sollen. „Die Wolken streuen sein Licht. Und sie ziehen nach seinen Absichten, um das zu vollbringen, was er ihnen auf der bewohnten Erde gebietet. Er befiehlt ihnen zu gehen, sei es zur Strafe, zum Wohlgefallen oder zur Begnadigung“ (Hiob 37:11-13). Vor einigen Jahren musste ich mit dem Flugzeug fliegen. Dunkle, stürmische sibirische Wolken verdeckten den Himmel. Dann stieg das Flugzeug über die Wolken. Wolken haben die Fähigkeit, sich von reizvollen, bewunderungswürdigen welligen Schäfchen in düstere Wolken zu verwandeln. Ein wenig Zeit – und das Flugzeug schneidet leicht den Himmel und steigt empor. Man schaut aus dem Fenster: Die Wolken unten sehen aus wie ein aufgewühltes, mit Seifenschaum bedecktes Meer. Nur das Meer – es lebt; man hört es, wenn es am Ufer rauscht. Aber die Wolken schweigen wie ein endlos erstarrter, smaragdgrüner Wattebausch. Viele Flugzeuge sind in der Luft abgestürzt. Sie fielen auf die Erde oder in den Ozean, während sie über den Wolken flogen. Dem Flugzeug fehlte die Kraft, die es im Luftraum hielt. Der Motor schaltet sich ab, und das Flugzeug verliert sofort seinen Halt. ...Unaufhaltsam nähert sich die Zeit, wenn „wir... auf den Wolken entrückt werden, dem Herrn in der Luft zu begegnen...“ (1. Thess. 4:17). Mächtige Düsentriebwerke wurden von Flugzeugkonstrukteuren gebaut, um mehrere hundert Tonnen Fracht in die Luft zu heben. Aber ohne jegliche fliegenden und aufsteigenden Apparate werden wir durch die Macht Gottes auf die Wolken gehoben. „Du machst die Wolken zu deinem Wagen, gehst auf den Flügeln des Windes“ (Ps. 103:3). Und die Wolken ziehen und ziehen zum Horizont. Hinter ihnen holen die zurückgebliebenen Wolken auf und verstecken sich in der Ferne. Wie Husaren reihen sie sich in einer Linie auf, und die Ferne schmückt sich mit weißen, festlichen Perlen. Ich schaue auf die Wolken nach dem vergangenen Gewitter. Die schwarzen Wolken sind verschwunden und der Himmel klärt sich auf. In den Locken der durchscheinenden, körperlosen Wolken mit ihren weißen Schlieren hat sich der Regenbogen verfangen. Nach dem Sturm strahlte die Sonne wieder. Und im Frühlingsgarten ergießt sich, als hinge er in der прозрачigen Bläue, die heitere Triller der Nachtigall...

Andrej Kubanskij, Nashi Dni #1743, 6. Oktober 2001