Ich dachte an den Cent in meiner Tasche. Er begann so freundlich mit mir zu sprechen, dass ich alles darüber vergaß. Er erzählte mir, dass Gott einen einzigen Sohn hatte und dass Er Ihn hierher sandte, und böse Menschen töteten Ihn, und er sagte, Er sei für mich gestorben. Er sprach nur fünf Minuten, aber er nahm mich gefangen. Nachdem er mir diese kleine Ansprache gehalten hatte, steckte er die Hand in die Tasche und holte einen brandneuen Cent heraus, ein Kupferstück, das wie Gold aussah. Er gab ihn mir; ich dachte, es sei Gold, und hielt ihn fest! Ich habe mich nie zuvor oder seitdem so reich gefühlt. Ich weiß nicht, was aus diesem Cent geworden ist; ich habe immer bedauert, dass ich ihn nicht behalten habe; aber ich kann heute noch den Druck der Hand des alten Mannes auf meinem Kopf spüren. Fünfzig Jahre sind vergangen, und ich kann diese freundlichen Worte immer noch nachklingen hören. Ich werde diese Tat nie vergessen. Er legte das Geld zu Zinsen an; dieser Cent hat mich viele Dollar gekostet. Ich bin nie die Straßen dieses Landes oder des alten Landes hinaufgegangen, ohne dass meine Hand in meine Tasche ging und ich etwas Geld herausnahm und es jedem verlassenen, elenden Kind gab, das ich sah. Ich denke daran, wie der alte Mann mir eine Last abnahm, und ich möchte jemand anderem eine Last abnehmen. Möchtest du wie Christus sein? Geh und finde jemanden, der gefallen ist, und lege deinen Arm unter ihn und hebe ihn zum Himmel empor. Der Herr wird dich gerade in dieser Tat segnen. Möge Gott uns helfen, hinzugehen und wie der barmherzige Samariter zu handeln!
D. L. Moody, ANECDOTES, INCIDENTS AND ILLUSTRATIONS