Im Jahr 1269 sandte Kublai Khan eine Anfrage von Peking nach Rom, in der er um „hundert weise Männer der christlichen Religion“ bat. Er sagte: „Und so werde ich getauft, und wenn ich getauft werde, werden alle meine Barone und großen Männer getauft, und ihre Untertanen werden getauft, und so wird es hier mehr Christen geben als in euren Gegenden.“ Die Mongolen schwankten damals in der Wahl einer Religion. Es hätte, wie Kublai voraussagte, die größte religiöse Massenbewegung werden können, die die Welt je gesehen hat. Die Geschichte ganz Asiens hätte sich verändert. Aber was geschah tatsächlich? Papst Gregor X. antwortete, indem er zwei Dominikanermönche entsandte. Sie kamen bis nach Armenien, konnten es nicht länger ertragen und kehrten nach Hause zurück. So verging die große Missionsgelegenheit in der Geschichte der Kirche.
R. Dunkerly, in Resource, No. 2