Von einer großen Menge bedrängt, lehrte der Lehrer das Volk. So heilig, einfach und bescheiden heilte er Körper und Seelen.

Doch ich stand, in Sünden, abseits, wagte nicht, näher zu kommen; mit müder und schüchterner Seele sprach ich nur: „Herr, vergib!“

Doch er hatte mich längst bemerkt, mit schwerer Last auf den Schultern... Und sein Blick war so rein und klar, und in seinen heiligen Augen waren Liebe und Frieden.

Er rief mich selbst, wie ein guter Freund, überschüttete mich mit seiner Liebe und nahm die quälende Last ab, die mich jahrelang gequält hatte.

Ich fühlte den seligen Frieden, die Worte Christi waren Balsam für die Seele: „Ich vergebe, Kind. Ich vergebe alles! Geh hin und sündige nicht mehr.“

V. Borsh (USA), in: Nashi Dni Nr. 1811, 8. Februar 2003