Ein irreligiöser junger Mann ging, um Mr. Whitefield zu hören, der seinen Text aus Matthäus 3,7 nahm: „Als er aber viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: ‚Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch gewarnt, dem kommenden Zorn zu entfliehen?‘“ Der junge Mann sagte: „Mr. Whitefield beschrieb den sadduzäischen Charakter; das berührte mich nicht, ich hielt mich für einen ebenso guten Christen wie jeden anderen in England. Dann ging er zu dem der Pharisäer über. Er beschrieb ihre äußere Anständigkeit, bemerkte jedoch, dass das Gift der Schlange in ihren Herzen wütete. Das erschütterte mich etwas. Schließlich brach er in seiner Predigt abrupt ab, pausierte für einige Momente, brach dann in Tränen aus, hob seine Hände und Augen und rief aus: ‚Oh meine Zuhörer! Der kommende Zorn! Der kommende Zorn!‘ Diese Worte drangen tief in mein Herz, wie Blei im Wasser. Ich weinte und zog mich, als die Predigt beendet war, allein zurück. Tage und Wochen lang konnte ich an kaum etwas anderes denken. Diese schrecklichen Worte verfolgten mich überall hin: ‚Der kommende Zorn! Der kommende Zorn!‘ Das Ergebnis war, dass der junge Mann bald darauf öffentlich seinen Glauben bekannte und in kurzer Zeit ein sehr angesehener Prediger wurde.
ANECDOTES AND ILLUSTRATIONS (Autor: REV. DANIEL SMITH.)