Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Christus suchte nicht nach „dem Seinen“; Seine Suche galt stets dem Wohl aller; indem Er sich um andere kümmerte, sorgte Er sich nicht darum, „wo Er sein Haupt niederlegen sollte“. Er kam, um die Verirrten zu suchen, und suchte sie unablässig während Seines ganzen irdischen Lebens. Der Sündenfall des Menschen zeigte sich zum Teil darin, dass der Mensch, der von Gott geschaffen wurde, um in Gott und für Gott zu leben, begann, für sich selbst zu leben und nicht nach Gottes, sondern nach seinem Eigenen zu suchen. In Wirklichkeit ist es so: Wer nach seinem Eigenen sucht, findet gewöhnlich weder Gottes noch sein Eigenes, doch wer Gottes sucht, findet sowohl Gottes als auch sein Eigenes. „Suche das Glück der anderen, und du wirst dein eigenes finden“, sagt die Volksweisheit. Nichts offenbart die Tiefen der menschlichen Seele so sehr wie sein Streben nach dem Eigenen. In diesem Sinn kann man das allen bekannte Sprichwort so formulieren: „Sag mir, was du suchst, und ich sage dir, wer du bist...“. Betrachte den Menschen, der Gott liebt und den Willen Gottes sucht, den Erfolg des Werkes Gottes und das Wohlergehen des Nächsten. Dieser Mensch stellt die Not der Leidenden über seine eigenen Probleme, und alles, was Gottes ist, steht bei ihm an erster Stelle. Wenn du ihn beobachtest und seine Handlungen siehst, überzeugst du dich mit eigenen Augen von den Erscheinungen des unsichtbaren Gottes der Liebe. Betrachte nun den Menschen, der nach seinem Eigenen sucht. Um das Seine zu erreichen, ist er zu den äußersten Maßnahmen fähig und bereit. Er scheut nicht einmal davor zurück, die Erde aus ihrer Bahn zu bringen, Chaos im Universum zu verursachen, Gott von Seinem Thron zu stürzen. Hier siehst du die Erscheinungen des Teufels, der das Seine sucht zum Schaden Gottes, zum Schaden der Menschen, zum Schaden des Weltalls und aller Kreatur unter dem Himmel. Liebe vermag niemals etwas Derartiges. „Die Liebe sucht nicht das Ihre...“ Im alltäglichen Leben geht alles, was ohne Liebe geschieht, aus Neid, Eitelkeit, Gier, Ehrgeiz und allerlei blinden und bösen Impulsen hervor, die zu unvermeidlichen Enttäuschungen, Missverständnissen, Streit, Unruhe und Verwirrung führen. Eines Tages befand ich mich in der Rolle eines Friedensstifters. Zwei liebe Damen, Rentnerinnen und Freundinnen aus Kindertagen, trafen sich nach einer halben Jahrhundert langen Trennung wieder und beschlossen, zusammenzuleben. Und wie es gewöhnlich geschieht, hatte jemand den anderen durch irgendetwas verletzt... In meiner Gegenwart nahm die Beleidigte, ohne die aufrichtigen Entschuldigungen der Beleidigenden zu berücksichtigen...

in: Nashi Dni