Eine Zigarette ist eine kleine Sache, ein wenig Reispapier mit einem Tabakfragment, das ein Mann mit seinem Atem wegblasen könnte; aber ein junger Mann versuchte neulich, einen Mord zu begehen, weil sein Verlangen, seine Lungen mit Nikotingift zu füllen, ihn körperlich und geistig völlig in Besitz genommen hatte. Dieses Verlangen war sein ständiges, eifriges, unaufhörliches Begehren geworden – ein Verlangen, das schließlich alle anderen Sinne und Emotionen überwältigte. Er ging in ein Geschäft in Jersey City und bat die Frau, die dort arbeitete, ihm Zigaretten zu geben, obwohl er zugab, kein Geld zu haben. Er wurde abgewiesen. Er bettelte und flehte um nur eine, wurde aber erneut abgewiesen. Dies schien ihn geistig aus der Fassung zu bringen, und im Kampf darum, was er wollte, kam er beinahe dazu, den jungen Sohn der Frau, die ihn abgewiesen hatte, zu töten. Denkt an einen starken, klugen jungen Mann, der völlig von einer kleinen Zigarette beherrscht und zum Sklaven gemacht wird! Niemand sollte mit kleinen Sünden spielen; sie sind Gift im Blut, und das ganze schöne junge Leben kann vor ihnen zugrunde gehen.
Quelle unbekannt