Ich kannte einen Alkoholiker. Man sagte, er habe angefangen zu trinken, um frei zu werden. Als ich ihn kennenlernte, wechselte er tatsächlich frei von einem Trinklokal zum anderen. Doch das, was er für Freiheit hielt, hatte ihn in Wirklichkeit gebunden und versklavt. Er war keineswegs frei, sondern ein Sklave seiner Leidenschaft für den Wein. So ist es mit allem Bösen. Zuerst verspricht es alle möglichen Freiheiten. Doch wenn wir uns ihm hingeben, erstickt es alle Freiheiten in uns und sperrt unsere zuvor freie Seele in sein Gefängnis. Christus ist der einzige Weg zur Freiheit. Wenn wir uns Ihm hingeben, beseitigen wir alle Hindernisse, die uns von einem siegreichen Leben trennen. Unser Leben wird tiefer, weiter und freudiger.
Nashi Dni Nr. 1813, 22. Februar 2003