Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Dieser Vorfall ereignete sich in Russland vor langer Zeit, als auf den abgelegenen Straßen Räuber umherstreiften. Drei Jungen waren auf dem Weg zu einer Wallfahrt ins Kloster. Jeder von ihnen hatte einige Münzen als Opfergabe für die heiligen Stätten. Aus dem Wald trat ein Räuber auf die Straße. Er näherte sich den Jungen und fragte den ersten, während er mit einem Messer drohte:

– Hast du Geld?

– Nein, Onkel... Wirklich nicht! Der Junge bekreuzigte sich, wie es Brauch war.

– Und was ist das? – bellte der Räuber, als er die Tasche umdrehte, aus der einige Kupfermünzen auf seine schmutzige Handfläche fielen. Der Junge senkte erschrocken die Augen.

Der Räuber tat dasselbe mit dem zweiten Jungen.

– Und du, hast du Geld? – fragte er den dritten.

– Ja, Onkel...

– Wieviel?

– Zwei Groschen und noch drei Kopeken... Hier sind sie, Onkel...

Das ehrliche Geständnis rührte das Herz des Räubers. Er stand unschlüssig da und blickte lange in die reinen, ruhigen Augen des Jungen. In ihnen funkelten Tränen.

– Du bist ein ehrlicher Junge! – sagte der Räuber schließlich. – Behalte das Geld für dich. Geh ins Kloster und bete für meine sündige Seele.

Das Herz des Räubers wurde weich, und er gab auch den anderen Jungen ihre Kupfermünzen zurück.

Während sie ihren Weg fortsetzten, sagte der ehrliche Junge zu seinen Freunden:

– Meine Mutter hat mich immer gelehrt, die Wahrheit zu sagen. Nur die Wahrheit oder gar nichts. Die Wahrheit hat uns gerettet.

Man sagt, die Wahrheit tut weh.

Nashi Dni Nr. 1818, 29. März 2003